Deutsches Netzwerk
für Betriebliche
Gesundheitsförderung

DNBGF Infomail 11
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie über Neuigkeiten aus dem DNBGF informieren und wünschen Ihnen eine interessante Lektüre
Mit freundlichen Grüßen
Ihre DNBGF Geschäftsstelle
E-Mail: dnbgf@bkk-bv.de

Der Präventionsbericht 2007 "Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung in der Primärprävention und Betrieblichen Gesundheitsförderung - Berichtsjahr 2006", der vom MDS (Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen) im Auftrag der GKV (Gesetzlichen Krankenversicherung) erstellt wurde, liegt nun vor. Darin stellen die gesetzlichen Krankenkassen zum sechsten Mal Transparenz über die von ihnen erbrachten Leistungen in der Primärprävention und betrieblichen Gesundheitsförderung her. Die gesetzliche Krankenversicherung hat im Berichtsjahr 2006 ihr Engagement in der Prävention und Gesundheitsförderung weiter ausgeweitet. Außerbetriebliche Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen nahmen um 26 % zu. Über gesundheitsförderliche und präventive Interventionen in Lebenswelten – z.B. Schulen, Betriebe etc. – wurden den Schätzzahlen zufolge 4,3 Millionen Menschen in über 26.000 Einrichtungen und Betrieben erreicht. Dadurch wurde ein wichtiger Beitrag zur Verminderung sozial ungleich verteilter Gesundheitschancen geleistet. Die Zahl der Teilnehmer an primärpräventiven Kursen stieg von 1,2 Millionen auf 1,4 Millionen um 17 %. Die Gesamtsumme der erreichten Personen lag bei 5,7 Millionen.

7. IGA-Kolloquium am 10. und 11. März 2008 Zum 7. Mal wird in der Initiative Gesundheit und Arbeit (IGA) nach Antworten zu Fragen gesucht, die der demografische Wandel mit sich bringt. Im diesjährigen IGA-Kolloquium "Gesund und sicher länger arbeiten" wird es unter dem Motto "Mein nächster Beruf?" um den Erhalt der Beschäftigungsmöglichkeit im aktuellen Beruf, aber auch durch Tätigkeits- und Berufswechsel gehen.

Beschäftigungsfähigkeit erhalten! Die Diskussion um den demographischen Wandel der Bevölkerung lässt sich auf eine einfache Formel bringen: Die Zahl der jungen Menschen nimmt immer stärker ab, die Zahl der Älteren nimmt zu. Verantwortlich für diese Entwicklung sind nach übereinstimmenden Aussagen von Experten drei Grundtendenzen: 1) Die anhaltende Verlängerung der Lebenserwartung auf Grund einer deutlichen Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität. 2) Die Zunahme der Altersgruppe über 65 bis 2030, wenn die Kinder der „Baby-Boom-Generation“ das Rentenalter erreichen. 3) Eine anhaltend geringe Geburtenrate. Gesellschaftlich gesehen, ergeben sich daraus Schlüsselherausforderungen wie zunehmende Ansprüche an die Rentenversorgung und eine erweiterte Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen und – damit verbunden – die Sicherung der Sozialsysteme. Für die Arbeitswelt bedeutet dies die Notwendigkeit eines pro-aktiven Alters-Managements, die Förderung der Arbeitsfähigkeit und die Anpassung der Arbeitsabläufe und Unternehmenskultur an eine älter werdende Belegschaft. Mittlerweile liegen eine ganze Reihe vielversprechender und erfolgreich erprobter Instrumente und Handlungsansätze für eine altersgerechte Gesundheits- und Personalpolitik vor. Die neue Broschüre des BKK Bundesverbandes  gibt einen Überblick und enthält zahlreiche Tipps und Anregungen für die Praxis.

Gesundheitsförderung im Justizvollzug: Veränderungsprozesse gestalten statt sie nur zu verkraften Am 19. und 20. November 2007 veranstaltete  das DNBGF-Forum Öffentlicher Dienst zusammen mit der Freien Hansestadt Bremen, Senator für Justiz und Verfassung und dem Institut für Ökonomie & Prävention die Tagung "Gesundheitsförderung im Justizvollzug: Veränderungsprozesse gestalten statt sie nur zu verkraften". Über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Justizvollzugsanstalten, Führungskräfte, Personalvertretungen und Wissenschaftler beteiligten sich aktiv an der Veranstaltung. Neben Fachreferaten zum Themenbereich "Gesundheitsförderung und Prävention im Justizvollzug - ein notwendiger Beitrag zur Organisations- und Personalentwicklung" und Praxisbeispielen war genügend Raum für einen intensiven Austausch. In der Diskussion kam immer wieder zum Ausdruck, wie belastend die Arbeit im Strafvollzug ist, und dass die Krankenstände der Beschäftigten hoch sind. Inwiefern auch die Gesundheitssituation der Insassen eine Rolle spielt, kam durch die Tatsache zum Ausdruck, dass z.B. der Arbeitsschutz sowohl für die Beschäftigten als auch für die Insassen zuständig ist.

Bericht von der Tagung des Kommunalen Netzwerks für Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung Am 29. November 2007 fand die 3. Fachkonferenz des Kommunalen Netzwerks für „Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung“ im Saalbau Gutleut in Frankfurt am Main unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin Dr. h.c. Petra Roth statt.

DNBGF Veranstaltungen
(bisher nur Terminankündigungen, weitere Infos in der nächsten Infomail)

16. - 17. Juni 2008, Bonn, 3. DNBGF Konferenz – Vorankündigung -
Unter dem Motto: „Gesunde Betriebe – Gesunde Gesellschaft“ findet am 16./17. Juni 2008 im Gustav-Stresemann-Institut GSI in Bonn die 3. DNBGF Konferenz statt.

23. Oktober 2008, Dortmund, Tagung des DNBGF Forums Öffentlicher Dienst zusammen mit der Stadt Dortmund

23. Oktober 2008, Essen, Tagung des DNBGF Forums Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung

22. – 23. Januar 2009, Mannheim, Tagung des DNBGF Forums KMU

Hier finden Sie die bisher erschienenen DNBGF-Infomails

 




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