Deutsches Netzwerk
für Betriebliche
Gesundheitsförderung

DNBGF Infomail 7

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie über Neuigkeiten aus dem DNBGF Forum KMU informieren und wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre DNBGF Geschäftsstelle
E-Mail: dnbgf@bkk-bv.de

Erste spezifische Infomail vom DNBGF Forum KMU

Kleine und Mittlere Unternehmen KMU sind das Rückgrat unserer Volkswirtschaft. Ca. 60% aller Beschäftigten in Deutschland arbeiten in Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU), die wiederum 99,4% aller Betriebe stellen. Die Arbeits- und Produktionsbedingungen in Klein- und Kleinstunternehmen unterscheiden sich in vielfacher Hinsicht von denen größerer Unternehmen. Die formalen Organisationsstrukturen sind einfacher, es gibt ein höheres Ausmaß direkter Kommunikation und vielfach bestehen familienähnliche soziale Beziehungen zwischen Besitzern und Mitarbeitern. Betriebliche Gesundheit ist hier nicht arbeitsteilig organisiert, sondern unmittelbar in den Arbeitsalltag eingebunden. Diese und weitere Unterschiede machten es erforderlich, zusätzlich zu den vom europäischen Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung ENWHP veröffentlichten "Qualitätskriterien für die betriebliche Gesundheitsförderung" eigenständige Kriterien für gute Praxis betrieblicher Gesundheitsförderung in KMU zu entwickeln.

Gute Chefs erhalten Mitarbeiter gesünder - „Move Europe“-Trend belegt: Manager spielen auch bei der Prävention eine Schlüsselrolle
In den vergangenen Jahren hat sich das Verständnis von Gesundheit am Arbeitsplatz rasant weiterentwickelt. Modernes betriebliches Gesundheitsmanagement setzt nicht mehr nur auf Rückentraining und Arbeitsschutz, sondern baut auf eine insgesamt gesundheitsfördernde Unternehmenskultur. Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Engagement der Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern – das ist deshalb auch eine anspruchsvolle Managementaufgabe. Dieses Ergebnis ergab eine aktuelle Befragung von mehr als 180 Unternehmen im Rahmen der Kampagne „Move Europe“, die derzeit in 27 europäischen Ländern parallel stattfindet. Teilnehmen an der Kampagne können alle Unternehmen, Bewerbungen von KMU sind ausdrücklich erwünscht, darum: Bewerben Sie sich jetzt und beurteilen Sie zunächst selbst die Qualität Ihrer betrieblichen Gesundheitsförderung. mehr….

Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen im Handwerk
Menschen mit Behinderungen sind oft sehr zuverlässige und motivierte Mitarbeiter in Handwerksbetrieben. Zudem gibt es für die Arbeitgeber umfangreiche Fördermöglichkeiten beispielsweise für Investitionen oder Arbeitsplatzanpassungen in Verwaltung oder Produktion. Insbesondere die Neueinstellung eines schwerbehinderten Menschen schafft die Voraussetzung zur Förderung: Investitionen in den neuen Arbeitsplatz, die aus Gründen des technischen Fortschritts und der Steigerung der Produktivität früher oder später erforderlich sind, können bezuschusst werden. mehr

Das macht sich bezahlt!
Auf der Basis von Unternehmensbefragungen zu dem erzielten Nutzen von  Projekten der betrieblichen Gesundheitsförderung hat der AOK-Bundesverband eine neue Broschüre erstellt. Diese Broschüre zeigt am Beispiel von fünf Betrieben unterschiedlicher Größen und Branchen den Erfolg und Nutzen von BGF-Projekten der AOK auf. Die Broschüre erhalten Sie auf Anfrage per Mail von Herrn Dr. Dieter Bonitz, AOK-Bundesverband, Abteilung Prävention (dieter.bonitz@bv.aok.de)

Deine Haut. Die wichtigsten 2 Quadratmeter Deines Lebens / Mach mit hautfit
Unter diesem Motto haben die gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherungen am 11. Januar 2007 erstmals eine gemeinsame Kampagne zur gesundheitlichen Prävention gestartet. Für die Dauer von zwei Jahren wollen 106 Krankenkassen und Unfallversicherungsträger für einen besseren Umgang mit dem größten Organ des Menschen werben. Das erklärte Ziel der Kampagne: „Gesunde Haut, weniger Hauterkrankungen!“
Mehr Infos unter http://www.2m2-haut.de oder auf der BGN-Hautschutzseite www.machmit-hautfit.de mit dem Hörspiel "Haut das hin? - Die Kochshow, die unter die Haut geht"

Stress in der Gastronomie – Was Sie schon immer über Stress wissen wollten!
Jetzt neu: Der „Picknick-Korb zur Vermeidung von Stress-Anfällen“. Auf der neu gestalteten Website gibt es interessante Dinge zum Thema Stress, u.a. einen Test zum Stress-Risiko, ein akustisches Potpourri zum Thema „Emotionale Kompetenz“, Poster und Broschüren, die bestellt werden können. www.gastronomie-stress.de

Jung und Alt im Betrieb gerecht werden
Einführung - Pressedebatten - Praxis-Hinweise – Glossar
Es herrscht kein Mangel an brauchbaren Orientierungs- und Gestaltungshilfen zum Umgang mit alternden Belegschaften. Sozialmoralische Fragen des Umgangs mit Alt und Jung im Betrieb werden dabei, obwohl sie immer mitschwingen - wenn überhaupt - nur am Rande behandelt. Die Broschüre "Jung und Alt im Betrieb gerecht werden" der Sozialforschungsstelle Dortmund sfs versucht, diese Lücke zu füllen. Sie will einen Beitrag zur Sensibilisierung für Gerechtigkeitsfragen "rund um das Alter"' leisten sowie Hinweise zum Umgang damit geben.

DNBGF Veranstaltungen
23. Oktober 2007, Erkner -  „Auf dem Weg zu einer gesunden Organisation: Herausforderungen und Strategien für die Wohlfahrtspflege“, Tagung des DNBGF-Forums Gesundheitswesen und Wohlfahrtspflege. Anmeldefrist verlängert bis 10. Oktober !!!!

9. – 10. November 2007, Zeuthen – „Gesundheitsmanagement bei obersten und oberen Bundesbehörden“, Workshop des DNBGF-Forums Öffentlicher Dienst für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bundesbehörden

19. – 20. November 2007, Bremen – „Gesundheitsförderung im Justizvollzug -Veränderungsprozesse gestalten statt sie nur zu verkraften”, Tagung des DNBGF-Forums Öffentlicher Dienst.

Weitere Termine
5. – 6. Dezember 2007, Köln –Wettbewerbsvorteil Gesundheit - Betriebliches Gesundheitsmanagement rechnet sich.

Hier finden Sie die bisher erschienenen DNBGF-Infomails




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