Deutsches Netzwerk
für Betriebliche
Gesundheitsförderung

DNBGF Infomail 8

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie über Neuigkeiten aus dem Deutschen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung DNBGF informieren und wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre DNBGF Geschäftsstelle
E-Mail: dnbgf@bkk-bv.de

Gesundheit als Erfolgsfaktor für die Wohlfahrtspflege
Auf dem Weg zu einer gesunden Organisation: Herausforderungen und Strategien für die Wohlfahrtspflege
Am 23. Oktober 2007 fand in Erkner (bei Berlin) die Tagung des Forums Gesundheitswesen und Wohlfahrtspflege im  Deutschen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF) in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und dem Diakonischen Werk der EKD statt.
Motivierte und leistungsfähige Beschäftigte sind ganz besonders in der Wohlfahrtspflege gefordert, wo Menschen für das Wohlergehen anderer Menschen verantwortlich sind. Zunehmend machen sich auch hier demografische Veränderungen bemerkbar, einhergehend mit stärker belastenden Lebens- und Arbeitsbedingungen. Exemplarisch wurde auf die Pflegeeinrichtungen verwiesen. Gerade sie stehen unter wirtschaftlichem Druck, leiden unter Personalmangel und sehen sich dabei gleichzeitig einer wachsenden, älter werdenden und damit hoch anspruchsvollen Patientengruppe gegenüber. Die Tagungsunterlagen stehen auf der Website zur Verfügung.

Gute Chefs erhalten Mitarbeiter gesünder - „Move Europe“-Trend belegt: Manager spielen auch bei der Prävention eine Schlüsselrolle
In den vergangenen Jahren hat sich das Verständnis von Gesundheit am Arbeitsplatz rasant weiterentwickelt. Modernes betriebliches Gesundheitsmanagement setzt nicht mehr nur auf Rückentraining und Arbeitsschutz, sondern baut auf eine insgesamt gesundheitsfördernde Unternehmenskultur. Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Engagement der Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern – das ist deshalb auch eine anspruchsvolle Managementaufgabe. Dieses Ergebnis ergab eine aktuelle Befragung von mehr als 180 Unternehmen im Rahmen der Kampagne „Move Europe“, die derzeit in 27 europäischen Ländern parallel stattfindet. Teilnehmen an der Kampagne können alle Unternehmen, Bewerbungen von KMU sind ausdrücklich erwünscht, darum: Bewerben Sie sich jetzt und beurteilen Sie zunächst selbst die Qualität Ihrer betrieblichen Gesundheitsförderung. mehr….

Mehr Verantwortung für die Prävention
Die Idee, ein umfassendes Präventionsgesetz auf Bundesebene zu schaffen, ist nach zweijährigem Tiefschlaf wieder zu neuem Leben erwacht. Die BMG Eckpunkte liegen vor

Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie
Ein modernes auf die Prävention ausgerichtetes Arbeitsschutzsystem ist die unerlässliche Voraussetzung für den Erhalt und die Verbesserung der Sicherheit und Gesundheit sowie der Beschäftigungsfähigkeit. Es liefert damit zugleich wichtige Beiträge zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, zur nachhaltigen Entwicklung der Volkswirtschaft und zur Stabilität der sozialen Sicherungssysteme. Erstmalig in Deutschland wollen sich die Institutionen des Arbeitsschutzes, also Bund, Länder und Unfallversicherungsträger auf eine Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) verpflichten. Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie, Fachkonzept und Arbeitsschutzziele 2008 – 2012

RKW Arbeitskreis Gesundheit im Betrieb
Seit 11 Jahren besteht der RKW-Arbeitskreis „Gesundheit im Betrieb“. Das Hessische Sozialministerium und der RKW-Arbeitskreis Gesundheit im Betrieb haben im August 2006 ein Aktionsbündnis „Kompetent, sicher und gesund – Arbeiten in Hessen" ins Leben gerufen. Partner dieses Bündnisses sind Unternehmen, die Sozialpartner, Berufsgenossenschaften und Krankenkassen, Kammern und Verbände, Wissenschaft und staatliche Einrichtungen. Das Aktionsbündnis ist offen für weitere Unterstützer.
Ein ausführlicher Bericht über die Arbeitskreistagung im November 2006 mit Praxisbeispielen, Fragebögen, Handlungsempfehlungen und vielem mehr steht auf der Website zum Download bereit. Der RKW-Arbeitskreis verantwortet auch verschiedene Informationsangebote im Internet:
Infoline Gesundheitsförderung: http://www.sozialnetz.de/ca/b/bh/
Demographischer Wandel in der Arbeitswelt http://arbeit-und-gesundheit.sozialnetz.de/li/b/gpv/
Betriebliches Eingliederungsmanagement: http://arbeit-und-gesundheit.sozialnetz.de/li/b/b/

Wie setzt man Unternehmen in Bewegung?
Diese Frage beantwortet der aktuelle i-Punkt, eine Veröffentlichung von IGA, der auf die 2. Tagung "Unternehmen in Bewegung" zurückgeht. Er fasst noch einmal die wichtigsten Ergebnisse zusammen: Warum ist der Betrieb ein guter Ort für Sport? Wie sollte Sport in das Gesundheitsmanagement insgesamt eingebunden sein? Welche Unterschiede existieren zwischen Betriebs-, Unternehmenssport und Corporate Activity? Was können kleine und mittelständische Unternehmen ihren Mitarbeitern anbieten? Wie unterstützen Berufsgenossenschaften und Krankenkassen?

Praxishilfen der Bergbau- und Steinbruchs-Berufsgenossenschaft
Die Bergbau- und Steinbruchs-Berufsgenossenschaft hat in den vorliegenden Praxishilfen den Rat namhafter Experten zu wichtigen Themen wie Stress und Mobbing, Rauchen und Alkohol, Rückenleiden, Hautschutz und Kreislauf/Stoffwechselerkrankungen zusammengetragen.

DNBGF Veranstaltungen
19. – 20. November 2007, Bremen – „Gesundheitsförderung im Justizvollzug -Veränderungsprozesse gestalten statt sie nur zu verkraften”, Tagung des DNBGF-Forums Öffentlicher Dienst.

16. - 17. Juni 2008, Bonn, 3. DNBGF Konferenz – Vorankündigung -
Unter dem Motto: „Gesunde Betriebe – Gesunde Gesellschaft“ findet am 16./17. Juni 2008 im Gustav-Stresemann-Institut GSI in Bonn die 3. DNBGF Konferenz statt.

Weitere Termine
5. – 6. Dezember 2007, Köln –Wettbewerbsvorteil Gesundheit - Betriebliches Gesundheitsmanagement rechnet sich.

Hier finden Sie die bisher erschienenen DNBGF-Infomails

 




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