Betriebliches Gesundheitsmanagement mit Hilfe der Balanced Scorecard
Damit Mitarbeiter bereit und fähig sind, ihre Leistungspotenziale im Sinne des Unternehmenszwecks einzusetzen, bedarf es u. a. einer entsprechenden Qualität der Arbeit, welche die Gesundheit und Motivation fördert. Ziel des vorliegenden Projekts war es, eine Vorgehensweise und ein Instrumentarium zur Abschätzung der wirtschaftlichen Effekte von Maßnahmen des Gesundheitmanagements und deren kontinuierliche Steuerung zu entwickeln. Damit sollte einerseits die Bedeutung des Gesundheitsmanagements durch Ausweisung des betriebswirtschaftlichen Nutzens gestärkt werden. Andererseits sollte die Effektivität (bzgl. Ressourceneinsatz und Wirkung) des Gesundheitsmanagements abgeschätzt werden, um begründete Handlungsprioritäten setzen zu können. Zur Erreichung dieses Forschungsziels wurde eine Fallstudie in einem Automobilunternehmen durchgeführt: Zunächst wurde ein theoretisch fundiertes Steuerungs- und Bewertungskonzept für das Gesundheitsmanagement entwickelt, das arbeitswissenschaftliche und organisationspsychologische Erkenntnisse in das Konzept der Balanced Scorecard (BSC) integriert. Im Rahmen einer empirischen Untersuchung in einem Fallstudienunternehmen wurden Hinweise über zentrale Ursache-Wirkungsbeziehungen im Sinne des BSC-Konzepts erhoben. Auf Basis der Erfahrungen, die bei der Entwicklung der Gesundheits-BSC gemacht wurden, konnte das Projektteam ein Vorgehen zur Implementierung in weiteren Unternehmen ableiten.
Das Portal Gefährdungsbeurteilung (www.gefaehrdungsbeurteilung.de) unterstützt Unternehmen bei der Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung. Es macht den Prozess der Gefährdungsbeurteilung transparenter und erleichtert über eine Datenbank den Zugang zu relevanten Handlungshilfen. Nutzer – ob Laien oder Experten – finden entsprechend ihrer Erfahrung die für sie relevanten Informationen, da sowohl Basis- als auch Expertenwissen vermittelt wird. Das Portal wurde von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in enger Abstimmung mit den Trägern der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) entwickelt.
Broschüre des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: "Qualitätsstandards die für die Betriebsverpflegung"
Weitere Infos auf der Website www.jobundfit.de
Basisinformationen Alkohol der DHS Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren.
Informationen der BZgA http://www.kenn-dein-limit.de/alkohol/riskanter-konsum
Weitere Broschüren unter http://www.dhs.de/web/infomaterial/broschueren.php
Pressemeldung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 12.03.2009 : Umwelthormone im Mineralwasser - Frankfurter Ökotoxikologen weisen östrogene Belastung in Deutschlands beliebtestem Getränk nach.
Werbewirkung für die Prävention. Lassen sich Erkenntnisse zur Werbewirkung übertragen und für Präventionsmedien nutzen? pdf-Version
Die Bundesregierung will mit dem Nationalen Aktionsplan erreichen, dass Erwachsene durch eine nachhaltige Verbesserung des Bewegungs- und Ernährungsverhaltens gesünder leben, Kinder gesünder aufwachsen und alle von einer höheren Lebensqualität und einer gesteigerten Leistungsfähigkeit in Bildung, Beruf und Privatleben profitieren. Darüber hinaus sollen Krankheiten deutlich zurückgehen, die durch einen ungesunden Lebensstil mit einseitiger Ernährung und Bewegungsmangel mit verursacht werden.
Wie die Beschäftigten die Arbeitswelt in Deutschland beurteilen, was sie sich von Guter Arbeit erwarten.
Gut ist eine Arbeit, die den Ansprüchen der Beschäftigten gerecht wird. Der DGB-Index Gute Arbeit ist das menschliche Maß für Arbeit.
http://www.dgb-index-gute-arbeit.de
Umfrage UV-KV Kooperationsprojekte
Die Kooperation von Berufsgenossenschaften und Krankenkassen reicht bis in das Jahr 1989 zurück. Die Zusammenarbeit bei der Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren ist seit 1996 durch das SGB V und SGB VII gesetzlich verpflichtend geregelt. Die von den Spitzenverbänden der Unfall- und Krankenversicherung geschlossene Rahmenvereinbarung sieht auch den Erfahrungsaustausch über den Stand und die Qualität der Zusammenarbeit vor. In Abständen von mehreren Jahren werden daher entsprechende Daten bei allen Krankenkassen und Unfallversicherungsträgern erhoben. Die bei allen Trägern einheitlich durchgeführte Erhebung im Jahr 2006 sollte zeigen, ob und in welchem Maße sich die Zusammenarbeit seit der letzten Bestandsaufnahme im Jahr 1999/2000 verändert bzw. verstärkt hat. Es sollten insbesondere die inhaltlichen Schwerpunkte bzw. Themen der Kooperationen und eine Bewertung der Zusammenarbeit von Kranken- und Unfallversicherung erfasst werden. Die Ergebnisse leigen jetzt vor.

Termine:
6. - 7. Februar 2012, Berlin
Betriebliches Gesundheitsmanagement II
9. Februar 2012, Köln
Ruck-Zuck aus der Burnout-Zone
1. März 2012, Darmstadt
Prävention im Wandel der Arbeitswelt
Mensch - Technik - Organisation
8. März 2012, TU Berlin
Satelitenveranstaltung zum Kongress Armut und Gesundheit "Prävention wirkt"
9. und 10. März 2012, TU Berlin
17. Kongress Armut und Gesundheit - Prävention wirkt!
20.-21. März 2012, Frankfurt a. M.
Betriebliches Eingliederungsmanagement
21. und 22. März 2012, Leipzig
Messekongress „Gesundheit & Versorgung – Innovative Formen der Zusammenarbeit“
31. Mai 2012, Fulda
Gewalt gegen ältere, pflegebedürftige Menschen, eine europäiche Tagung