DNBGF Broschüre: Qualitätsstandards in der Gesundheitsberatung Arbeitsloser
Ein Praxisleitfaden für Finanziers, Projektentwickler und Akteure der Versorgungslandschaft entwickelt von den Koordinatoren des DNBGF Forums Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung. Die Broschüre kann kostenlos auch in größeren Mengen bestellt werden unter dnbgf@bkk-bv.de

"Gesundheit von Arbeitslosen fördern!"
Hrsg.: Hollederer A
Ein Handbuch für Wissenschaft und Praxis.
Fachhochschulverlag/Der Verlag für Angewandte Wissenschaften (Link http://www.fhverlag.de/show.php?action=show&record=22.0&thema=1&page=1&from=th&UID=LE02uzbW3L)
zum Download:
Inhaltsverzeichnis (http://www.fhverlag.de/leseprobe/22_Inhalt.pdf);
Kurzbeschreibung/Vorwort (http://www.fhverlag.de/leseprobe/22_leseprobe.pdf)
Und keiner kann’s glauben – Stressfaktor Arbeitslosigkeit
Trainermanual für einen Präventionskurs (Ausschnitt)
Das BKK Praxishilfe Trainermanual richte sich an Fachkräfte aus dem Bereich der psychosozialen Gesundheit, die mit der Zielgruppe der Arbeitslosen arbeiten und eine Zusatzqualifikation erwerben möchten. Zur Umsetzung wird vom IPG eine Kursleiterausbildung angeboten. Trainermanual bestellen bei dnbgf@bkk-bv.de weitere Infos bei: Monique Faryn-Wewel, Tel.: 0201 / 56596-24, wewel@teamgesundheit.de
Verknüpfung von Gesundheits- und Arbeitsmarktförderung
Der JobFit-Leitfaden richtet sich an alle Akteure der Arbeitsmarktförderung und Krankenkassen, die am JobFit-Ansatz interessiert sind und diesen in ihrer Region umsetzen wollen.
Im Vergleich zu Erwerbstätigen weisen Arbeitslose ein erhöhtes Erkrankungsrisiko auf. Der Gesundheitszustand und die Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitslosen sind zwei Seiten derselben Medaille: Ist die Gesundheit eingeschränkt, gilt dies auch für die Beschäftigungsfähigkeit. Wer gesundheitlich eingeschränkt ist, ist auch kaum noch auf dem Arbeitsmarkt vermittelbar. Das ist ein Problem für die Arbeitsvermittlung.
Der Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten", dem der BKK Bundesverband als eines von mittlerweile 42 Mitgliedern angehört, hat mit einer öffentlichen Erklärung wirksame politische Maßnahmen angesichts zunehmender Armut in Deutschland gefordert. Während die Politik sich des Themas immerhin schon auf der Ebene der Begriffsklärung (Präkariat vs. Unterschicht) befasst, drängt der Kooperationsverbund darauf, schnell und gesundheitspolitisch wirkungsvoll zu handeln. Wichtige Informationsstrukturen, wie die Seite www.gesundheitliche-chancengleichheit.de, wurden bereits vom Verbund geschaffen. Auf der Startseite finden sich neben Informationen zum jährlich stattfindenden Kongress "Armut und Gesundheit" Termine, Materialien und Forschungsergebnisse rund um dieses Thema sowie eine Datenbank mit 2.700 Projekten zur Gesundheitsförerung für sozial Benachteiligte.
Wortlaut der Erklärung
Das Wissen über gesunde und ungesunde Verhaltensweisen führt nicht automatisch zur Verhaltensänderung. Warum sonst bewegen sich viele Menschen zu wenig, ernähren sich ungesund, rauchen und trinken zuviel und belasten ihren Körper zu stark – physisch und psychisch. Es ist die individuelle Motivation, die vor dem Hintergrund einer individuellen „Kosten-Nutzen-Bewertung“ über Verhaltensänderung oder -beibehaltung entscheidend ist.
Mit den „Motivierenden Gesundheitsgesprächen im Betrieb“ (FIT-Beratung) wurde ein Beratungsansatz zur Unterstützung des individuellen gesundheitlichen Verhaltens von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt. Die FIT-Beratung stellt ein handlungsorientiertes Angebot dar für alle sozialen, psychosozialen und gesundheitlichen Fragen, mit denen sich Beschäftigte auseinandersetzen. Der Beratungsansatz kann in ein bestehendes betriebliches Gesundheitsmanagement integriert, aber auch als alleinige verhaltensbezogene Intervention eingesetzt werden. download

Termine:
9. Februar 2012, Köln
Ruck-Zuck aus der Burnout-Zone
1. März 2012, Darmstadt
Prävention im Wandel der Arbeitswelt
Mensch - Technik - Organisation
8. März 2012, TU Berlin
Satelitenveranstaltung zum Kongress Armut und Gesundheit "Prävention wirkt"
9. und 10. März 2012, TU Berlin
17. Kongress Armut und Gesundheit - Prävention wirkt!
13. März 2012 , Berlin
Innovationstag Fachkräfte für die Region
20.-21. März 2012, Frankfurt a. M.
Betriebliches Eingliederungsmanagement
21. und 22. März 2012, Leipzig
Messekongress „Gesundheit & Versorgung – Innovative Formen der Zusammenarbeit“
31. Mai 2012, Fulda
Gewalt gegen ältere, pflegebedürftige Menschen, eine europäiche Tagung