DNBGF
Deutsches Netzwerk
für betriebliche
Gesundheitsförderung

Regionalkonferenz Nordrhein-Westfalen „Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen“  am 20. April 2009 im LIGA.NRW, Düsseldorf  Bericht mit Videos und Präsentationen unter http://www.liga.nrw.de/veranstaltungen/090420duesseldorf_gefoe-arbeitslose.html

Gesundheit als Voraussetzung für Beschäftigungsfähigkeit

Dies war das Thema einer Tagung des DNBGF Forums Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung, der JobAgentur EN und des BKK Bundesverbandes, die am 17. Januar 2007 in Essen mit 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattgefunden hat.
Nach Einschätzung einer IAB-Studie und zahlreichen Befunden der Arbeitslosenforschung zeichnet sich für Arbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen ein Teufelskreis ab: Sie sind durch Erkrankungen, Erwerbslosigkeit und drohende Verarmung mehrfach belastet: Gesellschaftliche Stigmatisierung Selbststigmatisierung (Schuld- und Schamgefühle) und soziale Isolierung forcieren den sozialen Abstieg und erhöhen die psychischen Belastungen. Die fortdauernde Beschäftigungsunsicherheit hat Folgen wie z.B. erhöhtes Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, im Bereich der Wirbelsäule (besonders Rückenbeschwerden) und der Psyche (Ängste, Depressionen). Weiterhin selbstschädigendes Gesundheitsverhalten (z.B. Alkohol- und Medikamentenmissbrauch) und Absenkung der Lebensqualität (Partnerprobleme, Belastungen in der Familie, finanzielle Sorgen, Zukunftsängste u.s.w.). Gängige arbeitsmarktpolitische Maßnahmen beziehen trotz der wissenschaftlichen Hinweise zu weniger als 1% gesundheitsförderliche Aspekte ein. Arbeitsagenturen, ARGEn und auch die Grundsicherungsträger der Optionskommunen sehen i.d.R. Gesundheit bzw. Gesundheitsförderung nicht als Teil der ausgewiesenen Tätigkeitsprofile der für sie im Auftrag arbeitenden Beschäftigungsträger. Gesundheit als Voraussetzung für  Beschäftigungsfähigkeit spielt in der Arbeit der Optionskommune Ennepe-Ruhr-Kreis seit einem größeren EU-geförderten Modellprojekt eine zentrale Rolle. Die JobAgentur EN nutzt die Möglichkeiten, die u.a. das SGB II bieten. Derzeit werden durch den Beschäftigungspakt für Ältere mehr als 250 Menschen neben der Qualifizierung durch Gesundheitsangebote unterstützt. Die JobAgentur EN des Ennepe-Ruhr-Kreises hat in Kooperation mit dem Bundesverband der Betriebskrankenkassen, dem DNBGF und der Universität Dortmund Expert(inn)en und Praktiker(innen) der Beschäftigungs- und Gesundheitsförderung zu einer Tagung zum Thema Gesundheit als Voraussetzung für Beschäftigungsfähigkeit Wege aus einem Teufelskreis eingeladen. Diese Tagung mit über 90   Teilnehmerinnen und Teilnehmern war der Auftakt für eine Serie von Aktivitäten, an deren Ende „Handlungsempfehlungen für Grundsicherungsträger und Beschäftigungsträger in Sachen Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit“ stehen werden. Die Vorträgsfolien finden Sie hier:

Gesundheit statt Arbeit? Chancen und Grenzen der Gesundheitsförderung für ältere Erwerbslose Dr. Peter Kuhnert, Universität Dortmund
Ohne Gesundheit keine Beschäftigungsfähigkeit! – Der Beschäftigungspakt für Ältere im EN-Kreis Dieter Schulze, Beschäftigungspakt für Ältere, JobAgentur EN, Schwelm
Erste Auswertungen aus dem Gesundheitsmodul des BfÄ  Ulrike Kopf, Haus Theresia, Hattingen
Gesundheitesförderung im EN-Südkreis – ergebnisse einer Gesundheitswoche Iris Baeck, VHS Ennepe-Ruhr-Süd, Gevelsberg
Sozialmedizinische Begutachtung älterer Arbeitnehmer und Arbeitssuchender Dr. med. Andreas Bahemann, Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion NRW, Düsseldorf
BKK Broschüre: Gesundheitsförderung für Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit Bedrohte
BKK Broschüre: Motivierende Gesundheitsgespräche für Arbeitslose

 

 

 

2. Fachkonferenz des Kommunalen Netzwerks für „Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung“

Am 23. Mai 2007 fand die zweite Fachkonferenz des Kommunalen Netzwerks für Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung unter der Schirmherrschaft von Frau Oberbürgermeisterin Dr. h.c. Petra Roth im Bürgerhaus Gutleut in Frankfurt am Main statt.
Herr Dr. Kindermann vom Hessischen Sozialministerium überbrachte die Grüße der Sozialministerin Silke Lautenschläger, eröffnete die Konferenz und begrüßte die Gäste, von denen einige aus der ganzen Republik und sogar aus Österreich angereist waren. mehr....

 

 

Bericht von der 3. Fachkonferenz des Kommunalen Netzwerks für Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung in Frankfurt am Main

Die 3. Fachkonferenz des Kommunalen Netzwerks für Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung fand am 28. November 2007 im Saalbau Gutleut in Frankfurt am Main statt. Einen Bericht der Tagung ist unter folgendem Link zu finden:

http://www.werkstatt-frankfurt.de/fachkonferenz_3.html

 

 




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