Willkommen beim Deutschen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung DNBGF. Das DNBGF geht auf eine Initiative des Europäischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung ENWHP zurück und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales BMAS und vom Bundesministerium für Gesundheit BMG unterstützt. Für die Arbeit des DNBGF wurde eine Geschäftsstelle eingerichtet, die vom BKK Bundesverband, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dem AOK-Bundesverband und dem Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) im Rahmen der gemeinsamen Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) getragen wird. Vor dem Hintergrund einer noch zu geringen Verbreitung von Betrieblicher Gesundheitsförderung in Deutschland soll die Kooperation zwischen allen nationalen Akteuren verbessert werden. Diesem Ziel dient das DNBGF.

am 15. und 16. Juni 2010 im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn
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Die Ergebnisse des 33. BKK Gesundheitsreports belegen erneut den leichten, aber kontinuierlichen Anstieg der Krankenstände. Die gravierendsten Steigerungsraten weisen nach wie vor psychische Erkrankungen auf: Jeder zehnte Fehltag der beschäftigten BKK Mitglieder – und jeder neunte Krankheitstag aller Erwerbspersonen (einschl. Arbeitslose) – ging 2008 auf das Konto Psychischer und Verhaltensstörungen, bei Frauen waren es sogar über 13 bzw. 14 Prozent der Krankheitstage. mehr.....

Die Globalisierung hat auch die kleinen und mittleren Unternehmen KMU nicht verschont. Großunternehmen reagieren auf die gesellschaftspolitische Veränderung meist mit modernen Managementkonzepten, in KMU hingegen müssen die vorhandenen Potentiale von Allroundbereitschaft und -fähigkeit genutzt werden. Die Gesundheit von Arbeitenden, ihr physisches und psychisches Wohlbefinden spielt zunehmend eine Rolle. Das DNBGF hat deshalb sein Augenmerk darauf gerichtet, durch moderne Netzwerkbildung vor allem für die Arbeitswelt der kleine und mittleren Betriebe die nötige Zeit und problemnahe Unterstützung bereitzustellen. Das Forum KMU im DNBGF hat mit seiner im Januar 2009 veröffentlichten Broschüre "Wirtschaftlich erfolgreich durch gute Arbeit - Betriebliche Gesundheitsförderung in KMU-Netzwerken" hierzu einen wichtigen Beitrag geleistet. Bestellen Sie die Broschüre unter: dnbgf@bkk-bv.de

Wer sich am Arbeitsplatz wohl fühlt, erkrankt seltener. Intensiv engagieren sich die gesetzlichen Krankenkassen deshalb seit vielen Jahren in der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). Mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz wurde die BGF 2007 zu einer Pflichtleistung der Krankenkassen aufgewertet. Der Präventionsbericht dokumentiert für 2008 über 3.400 Projekte, rund 14 Prozent mehr als noch im Berichtsvorjahr. Auch die Anzahl der teilnehmenden Betriebe konnte von 3.888 auf 4.788 gesteigert werden. Rund 820.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nutzten die Angebote, ein Zuwachs um 30 Prozent. Hoch im Kurs standen Maßnah-men, die darauf abzielten, körperliche Belastungen zu vermeiden oder zu reduzie-ren. Weitere Themen waren gesundheitsbewusste Mitarbeiterführung, Stressmana-gement, ausgewogene Ernährung und die Vermeidung von Suchtmittelkonsum. mehr....

Im Rahmen des BKK Kongresses „Wettbewerbsvorteil Gesundheit“ wurden am 8. Dezember 2009 sieben Unternehmen und Organisationen für ihr vorbildliches betriebliches Gesundheitsmanagement ausgezeichnet. Der Schwerpunkt lag bei der diesjährigen Auszeichnung auf der Stärkung der psychischen Gesundheit von Arbeitnehmern. mehr....

Die in Großbritannien für Gesundheit und Arbeitssicherheit in Unternehmen zuständige Behörde „UK Health and Safety Executive“ (HSE) hat für Betriebe Management-Standards (MS) zur Bekämpfung von arbeitsbedingtem Stress entwickelt. Eine im Oktober in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“ veröffentlichte Studie hat, so die Autoren, nun erstmal den empirischen Beweis erbracht, dass Stress am Arbeitsplatz mithilfe der Management-Standards erfolgreich bekämpft werden darf. Weiter…

Fehlzeiten-Report 2009 - Psychische Belastungen reduzieren, Wohlbefinden fördern - vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) und der Universität Bielefeld.
Psychische Erkrankungen als Ursache für eine Arbeitsunfähigkeit haben in den letzten Jahren stetig zugenommen. Vielfach gehen diese Erkrankungen mit langen Fehlzeiten einher, was für Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber erhebliche Belastungen bedeutet. Neben einem Überblick über die Verbreitung, Kosten und Formen psychischer Belastungen und Beeinträchtigungen wird anhand aktueller Studien und Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis aufgezeigt, wie Unternehmen einerseits psychische Belastungen reduzieren und andererseits psychisches Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern können. mehr....

Tipps für Wirtschaft, Verwaltung, Dienstleistung
Wie sichern kleine und mittlere Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihr innovatives Potential in Zeiten des demografischen Wandels? Wie kann der Mittelstand dem bereits spürbaren Fachkräftemangel begegnen? Was müssen Betriebe tun, um Mitarbeiter zu finden und sie langfristig an den Betrieb zu binden? Die neue DGUV-Broschüre "Die Mischung macht's: Jung und Alt gemeinsam bei der Arbeit" beantwortet diese und viele weitere Fragen. Die BGI/GUV-I 7009 aus der Schriftenreihe "Gesund und fit im Kleinbetrieb" kann kostenlos unter www.dguv.de heruntergeladen oder bei dem zuständigen Unfallversicherungsträger bestellt werden.

Modellprojekt bringt Betriebssport in kleine und mittelständische Betriebe
Betriebssport hält gesund und holt die Arbeitnehmer dort ab, wo sie vor Ort sind. Zur körperlichen Aktivität laden aber häufig nur Großunternehmen ihre Beschäftigen ein. iga testet deshalb in Bad Oldesloe, wie man das Sportangebot für kleine und mittlere Betriebe verbessern kann. Durchgeführt wird das Modellprojekt von der Universität Hamburg. Wir haben Dr. Bettina Wollesen dazu befragt........... außerdem: Bericht vom DNBGF Gesamtkoordinatorentreffen "Betriebliches Gesundheitsmanagement trotz Krise und Sparzwängen" und weitere interessante Infos.

Die Zeitarbeit hat in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Im vergangenen Jahr waren bereits 710.000 Menschen bei Zeitarbeitsfirmen beschäftigt, die Zahl der Leiharbeiter hat sich also in den letzen fünf Jahren mehr als verdoppelt. Um mehr über diese Arbeitnehmergruppe und ihre Gesundheit zu erfahren, werden in dem Bericht nicht nur die Routinedaten zu Fehlzeiten und Arzneimittelverordnungen ausgewertet, sondern es wurde zusätzlich eine Befragung unter den Beschäftigten durchgeführt und mit Umfrageergebnissen aus anderen Branchen verglichen. mehr.....

Die Erkenntnis, dass betriebliche Gesundheitsförderung Aufgabe und Chance für die öffentliche Verwaltung ist, ist mittlerweile zumindest in den größeren Kommunen angekommen. Doch selbst in den anerkannt besonders engagierten Kommunalverwaltungen würden die Aktivitäten hinsichtlich Konsequenz bei der Umsetzung und Integration auf alle Ebenen weit hinter den Möglichkeiten zurück bleiben. Verantwortlich dafür sei offenbar insbesondere die Haltung der politischen Führung, die der Langfristaufgabe, BGF fest in Strukturen und Prozesse zu integrieren, gelinde gesagt indifferent gegenüber stünde. Aber auch die Personalvertretungen würden die Arbeit der Gesundheitsförderer mitunter als Konkurrenz betrachten , wie Prof. Bernhard Badura von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld im Auftrag der Hans Böckler Stiftung durch insgesamt 19 leitfadengestützte Experteninterviews erhoben hat. Die explorative Fallstudie zur aktuellen Situation der BGF in der Kommunalverwaltung liefert somit eine Innensicht der Lage in den Städten und Gemeinden, die die praktischen Probleme des betrieblichen Gesundheitsmanagements in den Vordergrund stellt.

Gesundheitsförderung im Öffentlichen Dienst ist notwendig, machbar und vor allem erfolgreich – wenn diese Botschaft von Experten der Gesundheitsförderung verbreitet wird, sagt manch ein Verantwortlicher „Was sollen die auch anderes sagen“. Grund genug für das Deutsche Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung DNBGF, einmal die „Betroffenen“ zu Wort kommen zu lassen, also Personen, die sich in und für den Öffentlichen Dienst praxisnah mit Projekten, aber auch mit in den Behördenalltag schon integrierten Konzepten befassen: In Interviews mit „Insidern“ aus ganz unterschiedlichen Bereichen der vielfältigen Arbeitswelt „Öffentlicher Dienst“ werden Chancen, Anforderungen und Erfolge der Arbeit in den verschiedenen Setting beschrieben und erläutert. Bestellen Sie die Broschüre "Leuchttürme der Betrieblichen Gesundheitsförderung" unter: dnbgf@bkk-bv.de



Termine:
12. März 2010, Karlsruhe
Ausbildung zum Gesundheitsmanager
15. März 2010, Lüneburg
Weiterbildungsstudiengang MHP
17. März 2010, Erlangen
Fit und gesund für die Zukunft - 2. Frühjahrssymposium zum betrieblichen Gesundheitsmanagement
18. März 2010, Essen
Grundlagen der Führung
18. - 19. März 2010, Berlin
"Wann wenn nicht jetzt - Gesundheitsförderung im Krankenhaus"
23. März 2010, Bonn
Health On Top
26. März - 24. April 2010, Stuttgart
Fortbildung zum Gesundheitscoach
14. - 15. April 2010, Essen
pragdis - Prävention in der Wissensökonomie
20. April 2010, Berlin
Evangelische Akademie: "Die Optimierung des Gehirns"
20. - 21. April 2010, Essen
"Demographischer Wandel in der Arbeitswelt - gut gerüstet als Demographieberater"
29. - 30. April 2010, Berlin
Der Work Ability Index - Erfahrungen und Perspektiven in der WAI-Anwendung
3. - 6. Mai 2010, Innsbruck
Forum prävention - Kongress
4. Mai 2010, Innsbruck
Internationaler Workshop Safety and Health in SMEs
15. - 16. Juni 2010, Bonn
DNBGF Konferenz "Gesunde Beschäftigte - Gesunde Betriebe - Gesunde Gesellschaft" (Vorankündigung)
14. - 17. September 2010, Hamburg
5. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft
29. September - 1. Oktober 2010, Kosice, Slowakai
International Symposium Prevention in the EU-27 Focus: SMEs