BAuA Bericht: Berufsspezifisches Risiko für das Auftreten von Arbeitsunfähigkeit durch Muskel-Skelett-Erkrankungen und Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems

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BAuA Bericht: Berufsspezifisches Risiko für das Auftreten von Arbeitsunfähigkeit durch Muskel-Skelett-Erkrankungen und Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems

Veröffentlichungsjahr:Juli 2016
Verfasser/Hrsg.Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Herz-Kreislauf- und Muskel-Skelett-Erkrankungen zählen zu den häufigsten Diagnosegruppen im Zusammenhang mit Berufstätigkeit. Zum Erhalt der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit sowie der damit verbundenen ökonomischen Entlastung der sozialen Sicherungssysteme und Betriebe gewinnt die Prävention dieser Erkrankungen zunehmend an Bedeutung.

Ausgehend von Daten der gesetzlichen Krankenversicherungen zur Arbeitsunfähigkeit aus dem Jahr 2008, wurde im Rahmen des von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) veröffentlichten Forschungsprojekts erwiesen, dass einzelne Berufsgruppen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf- und Muskel-Skelett-Erkrankungen aufweisen.

Im Zuge der Untersuchung konnte gezeigt werden, dass geschlechtsunabhängig ein erhöhtes Arbeitsunfähigkeitsrisiko durch Herz-Kreislauf- und Muskel-Skelett-Erkankungen v. a. in Berufsgruppen der Produktion und des Dienstleistungsbereiches mit geringem und mittlerem Qualifikationsniveau besteht. Ergebnisse der Studie legen darüber hinaus nahe, dass Risikofaktoren wie Adipositas und Diabetes mellitus in den jüngeren Altersgruppen zu einer deutlicheren Zunahme der Arbeitsunfähigkeit führen werden als bisher angenommen. Die Autorinnen und Autoren der Studie sehen daher einen dringenden Bedarf an frühzeitig einsetzenden primären und sekundären Präventionsmaßnahmen.

Materialien und weiterführende Links

Datum der Veröffentlichung

25.07.2016

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