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Stress - Definition und Symptome der OSHA

Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz OSHA hat auf Ihrer Website unter http://osha.europa.eu/de/topics/stress/ eine Definition und Symptome zum Stress veröffentlicht:  

Arbeitsbedingter Stress ist eines der größten Probleme im Bereich Gesundheit und Sicherheit in Europa. Beinahe jeder vierte Arbeitnehmer ist davon betroffen. Untersuchungen zeigen, dass wahrscheinlich zwischen 50 % und 60 % aller verlorenen Arbeitstage auf Stress zurückzuführen sind. Stress am Arbeitsplatz verursacht hohe Kosten, denn abgesehen vom menschlichen Leid beeinträchtigt er auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in erheblichem Maße.

Stress am Arbeitsplatz kann jeden Arbeitnehmer in jeder Position treffen. Er kann in in Unternehmen jeder Branche und jeder Größe auftreten. Stress beeinträchtigt die Gesundheit und Sicherheit von einzelnen Arbeitnehmern, wirkt sich aber auch negativ auf Unternehmen und die Volkswirtschaft aus.

Stress ist das zweithäufigste arbeitsbedingte Gesundheitsproblem und betraf im Jahr 2005 22% aller Arbeitnehmer der EU-27. Die Anzahl der Arbeitnehmer, die unter arbeitsbedingtem Stress oder solchem, der durch die Arbeitsbedingungen verschlimmert wird, leiden, wird wahrscheinlich weiter steigen. Die Veränderungen der Arbeitswelt stellen erhöhte Anforderungen an die Arbeitnehmer. Stellenabbau und Auslagerungen fordern eine größere Flexibilität hinsichtlich der Funktionen und Fähigkeiten, was zu einem vermehrten Einsatz von zeitlich befristeten Verträgen, zu höherer Arbeitsplatzunsicherheit und Arbeitsintensivierung (mit einer höheren Arbeitslast und mehr Druck) sowie einer schlechten Ausgewogenheit zwischen Arbeits- und Privatleben führt.

Stress kann bei Menschen Leid und Krankheit verursachen, sowohl im Arbeits- als auch im Privatleben. Stress kann auch die Sicherheit am Arbeitsplatz beeinträchtigen und zu anderen arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen wie Muskel-Skelett-Erkrankungen beitragen. Darüber hinaus wirkt sich Stress deutlich auf das Unternehmensergebnis aus.

Die Verringerung von arbeitsbedingtem Stress und psychosozialen Risiken ist nicht nur eine moralische, sondern auch eine rechtliche Notwendigkeit. Ferner gibt es starke wirtschaftliche Argumente dafür. Im Jahr 2002 wurden die jährlichen Wirtschaftskosten in Verbindung mit arbeitsbedingtem Stress in der EU-15 auf 20 Mrd. Euro geschätzt.

Erfreulich ist, dass mit arbeitsbedingtem Stress auf dieselbe logische und systematische Art und Weise umgegangen werden kann wie mit anderen Problemen im Bereich der Gesundheit und Sicherheit. In der EU finden sich unzählige praktische Beispiele für den Umgang mit Stress. Durch den richtigen Ansatz können Arbeitnehmer vor Stress geschützt werden.

Definition und Ursachen

Menschen leiden unter Stress, wenn sie wahrnehmen, dass zwischen den Anforderungen, die an sie gestellt werden, und den Mitteln, die ihnen zur Bewältigung dieser Anforderungen zur Verfügung stehen, ein Ungleichgewicht besteht.
Stress ist zwar eine psychologische Belastung, dennoch kann er sich auch auf die körperliche Gesundheit auswirken.
Verbreitete Faktoren in Zusammenhang mit arbeitsbedingtem Stress sind beispielsweise mangelnde Kontrolle über die Arbeit, unangemessene Anforderungen an Arbeitnehmer und fehlende Unterstützung von Kollegen und Vorgesetzten.
Stress entsteht durch eine fehlende Harmonie zwischen uns und unserer Arbeit, durch mangelhafte Beziehungen und psychologische oder physische Gewalt am Arbeitsplatz. Auch Konflikte zwischen unseren Rollen im Arbeits- und Privatleben sind daran beteiligt. 
Menschen reagieren in unterschiedlicher Weise auf dieselben Umstände. Einige Menschen können besser mit hohen Anforderungen umgehen als andere. Wichtig dabei ist die subjektive Einschätzung der Situation durch den Einzelnen. Es ist nicht möglich, allein durch die Situation abzuleiten, welche Menge an Stress diese verursachen wird.
Kurzfristiger Stress, z. B. wenn ein Termin eingehalten werden muss, stellt in der Regel kein Problem dar. Er kann im Gegenteil sogar zur maximalen Ausschöpfung des Potenzials beitragen. Stress wird zu einem Risiko für Sicherheit und Gesundheit, wenn er über einen längeren Zeitraum anhält.

Symptome von arbeitsbedingtem Stress

Stress kann die Empfindungen, die Denkweise und das Verhalten von Menschen ändern. Zu den Symptomen gehören folgende:

Auf Unternehmensebene:

  • Fehlzeiten, hohe Fluktuation, Überschreitung von Fristen, Disziplinarprobleme, Belästigung, verringerte Produktivität, Unfälle, Fehler und erhöhte Kosten für Ausgleichszahlungen oder die Gesundheitsversorgung.

Beim einzelnen Mitarbeiter:

  • Emotionale Reaktionen (Reizbarkeit, Angstzustände, Schlafprobleme, Depressionen, Hypochondrie, Entfremdung, Burnout, familiäre Probleme);
  • kognitive Reaktionen (Schwierigkeiten mit der Konzentration, dem Erinnerungsvermögen, der Lernfähigkeit und der Entscheidungsfindung);
  • Verhaltensreaktionen (Missbrauch von Drogen, Alkohol und Tabak; destruktives Verhalten); und
  • körperliche Reaktionen (Rückenprobleme, geschwächte Immunabwehr, Magengeschwüre, Herzstörungen, Bluthochdruck).

Belästigung am Arbeitsplatz

Belästigung (man spricht auch von Mobbing oder von psychologischer Gewalt) bedeutet wiederholtes, unangemessenes Verhalten gegenüber einem Arbeitnehmer oder einer Gruppe von Arbeitnehmern mit dem Ziel, die belästigte Person zu schikanieren, zu demütigen, zu bedrohen oder ihre Würde zu unterminieren. Belästigung, die meist innerhalb einer Organisation auftritt, kann sowohl verbale als auch körperliche Angriffe beinhalten, ebenso aber auch subtilere Formen wie soziale Ausgrenzung. Belästigungen können sich auf die Würde, die beruflichen Fähigkeiten, das Privatleben, körperliche Eigenschaften, die Rasse, das Geschlecht oder die sexuelle Ausrichtung einer Person richten. Belästigung stellt im europäischen Arbeitsraum ein erhebliches Problem dar, das sowohl Arbeitnehmern als auch Unternehmern beträchtliche Kosten verursacht. Jeder Arbeitnehmer in jedem Unternehmen kann Opfer von Belästigungen werden. Untersuchungen zeigen, dass im Jahr 2005 5 % der europäischen Arbeitnehmer berichteten, Opfer von Belästigungen oder Mobbing geworden zu sein. In einigen EU-Ländern gaben sogar 10-17 % der Arbeitnehmer an, von diesem Problem betroffen zu sein.

Belästigung am Arbeitsplatz setzt die Opfer erheblichem Stress aus und belastet auch ihre Kollegen, Freunde und Familien. In einigen Fällen sind die Betroffenen nicht mehr in der Lage, ihr Arbeits- und Privatleben zu bewältigen. Belästigung kann zu posttraumatischen Störungen, zum Verlust der Selbstachtung, zu Angstzuständen, Depressionen, Apathie, Reizbarkeit, Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen, Verdauungsproblemen und sogar zu Suizidversuche führen. Die Symptome können sogar nach den Belästigungen noch jahrelang anhalten.
Auf Unternehmensebene kann Belästigung zu Fehlzeiten, einer hohen Fluktuationsrate sowie zu verringerter Leistungsfähigkeit und Produktivität führen. Schmerzensgeldleistungen infolge von Klagen in Zusammenhang mit Belästigung können darüber hinaus hoch ausfallen. Es ist wichtig, frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um Belästigung vorzubeugen. Zuerst sollte eine Risikobewertung durchgeführt werden, um geeignete Maßnahmen ermitteln zu können. Dazu kann die Entwicklung von Strategien zur Bekämpfung von Belästigung zählen, die Konfliktmanagement und Schulungen zur Verbesserung der Führungskompetenz beinhalten, das Arbeitsumfeld beeinflussen und im Fall von Belästigung Unterstützung für die Opfer bieten (z. B. Beratung und Ausgleichsregelung).
Folgende Faktoren tragen zur Bekämpfung von Belästigung bei:

  • Von Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausgehendes Engagement zur Förderung einer gewaltfreien Arbeitsumgebung;
  • Definition von inakzeptablem Verhalten;
  • Erläuterung der Folgen von Belästigung und Klarstellung der daraus resultierenden Sanktionen;
  • Informationen darüber, wo und wie Opfer Hilfe bekommen können;
  • Förderung einer „Beschwerdekultur“, in der Beschwerden keine unangemessenen Folgen nach sich ziehen;
  • Erläuterung der Vorgehensweise für die Einreichung von Beschwerden;
  • Informationenn über Beratungs- und Unterstützungsdienste; und
  • Wahrung der Vertraulichkeit in Fällen von Belästigung.

Arbeitsbedingte Gewalt

Körperliche Gewalt ist eine der schwerwiegendsten arbeitsbedingten Gefahren. Dazu zählen Beleidigungen, Bedrohungen oder physische Aggression. Im Jahr 2005 berichten 4 % der Arbeitnehmer, in den vorangegangenen 12 Monaten Opfer von körperlicher Gewalt durch die Öffentlichkeit geworden zu sein.

Gewalt kann von jemandem innerhalb oder außerhalb eines Unternehmens ausgehen. Einzelne Gewalttaten sind meist unvorhersehbar, die Situationen, in denen es am wahrscheinlichsten zu Gewalttaten kommt, jedoch nicht. Risikofaktoren sind beispielsweise die Arbeit mit der Öffentlichkeit, der Umgang mit Geld und die Alleinarbeit.
Gewaltübergriffe, zu deren Folgen Verletzungen, posttraumatische Störungen, krankheitsbedingte Fehlzeiten und eine niedrige Arbeitsleistung zählen, können sowohl für die Opfer von Gewalt als auch für Unternehmen ernste Folgen haben.
Unternehmen dürfen nicht erst Maßnahmen ergreifen, nachdem es bereits zu tätlichen Angriffen gekommen ist. Wirksame Maßnahmen sollten auf die besonderen Umstände eines Unternehmens abgestimmt sein und auf umfassenden Risikobewertungen beruhen.
Ansätze, die auf der Prävention von Gewalt aufbauen, sind nachhaltiger als einzelne, auf Individuen abgestimmte Maßnahmen, die nach einem Vorfall eingeleitet werden. Zu wirksamen Maßnahmen zählen beispielsweise eine angemessene Beleuchtung sowie Videoüberwachungssysteme, die Anpassung der Arbeitsorganisation und der einzelnen Arbeitsbereiche, um Alleinarbeit zu vermeiden, sowie die Schulung für den Umgang mit schwierigen Situationen mit Kunden und die Erkennung von Warnsignalen.
Ebenso wichtig ist es, Vorgehensweisen zu entwickeln, die im Falle einer Gewalttat angewendet werden, beispielsweise die Bereitstellung psychologischer Unterstützung für das Opfer.

Leitlinien für Arbeitnehmer

Folgende Punkte sollten im Zusammenhang mit arbeitsbedingtem Stress berücksichtigt werden:

  • die Atmosphäre (oder „Kultur“) an Ihrem Arbeitsplatz und die Einstellung gegenüber Stress;
  • die Anforderungen, die an Sie gestellt werden, und die Gefahren, denen Sie ausgesetzt sind;
  • wie viel Kontrolle Sie über die Art der Ausübung Ihrer Arbeit haben;
  • wie genau Sie Ihre Aufgaben kennen;
  • welche Unterstützung Sie von Kollegen und Vorgesetzten erhalten; und
  • an welchen Weiterbildungsmaßnahmen Sie zur Ausübung Ihrer Arbeit teilnehmen.


Symptome für arbeitsbedingten Stress, auf die geachtet werden sollte, sind beispielsweise:

  • Stimmungs- oder Verhaltensänderungen, wie Probleme mit Kollegen, eine gereizte oder unentschlossene Stimmung oder Probleme mit der Leistung bei der Arbeit;
  • das Gefühl, nicht mit einer Situation umgehen zu können oder die Kontrolle zu verlieren;
  • erhöhter Alkohol- oder Nikotinkonsum oder Gebrauch illegaler Drogen; und
  • Gesundsheitsbeschwerden wie häufige Kopfschmerzen oder Schlaf- und Verdauungsprobleme.


Ihr Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, Ihre Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz zu schützen, darunter fällt auch der Schutz vor Auswirkungen von Stress. Ihr Arbeitgeber sollte die Ursachen von arbeitsbedingtem Stress ermitteln, die Risiken bewerten und Präventivmaßnahmen ergreifen, bevor Sie krank werden.

Sie oder Ihr Vertreter sollten bei Änderungen am Arbeitsplatz, die Ihre Gesundheit und Sicherheit beeinträchtigen können, Mitspracherecht haben, auch wenn diese Änderungen zu Stress am Arbeitsplatz führen können. Sie können einen Beitrag leisten, indem Sie Problemursachen aufdecken und mögliche Lösungen vorschlagen.

Folgende Maßnahmen können Sie beispielsweise ergreifen, um sich vor Stress zu schützen:

  • Bitten Sie um mehr Verantwortung bei der Planung Ihrer eigenen Arbeit;
  • bitten Sie darum, an Entscheidungen, die Ihr Arbeitsgebiet betreffen, beteiligt zu werden;
  • sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten, einem Arbeitnehmervertreter oder einem Kollegen, der Sie unterstützt, wenn Sie denken, Belästigungen ausgesetzt zu sein, und legen Sie Unterlagen über die Geschehnisse an;
  • sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten, wenn Ihre Aufgabengebiete nicht genau definiert sind;
  • bitten Sie um Schulungen oder Weiterbildungen, wenn Sie der Meinung sind, sie zu benötigen; und
  • sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten oder einem Arbeitnehmervertreter, wenn Sie merken, dass Sie mit Ihrer Arbeitslast nicht zurecht kommen.


Darüber hinaus hilft auch eine Verbesserung der Lebensweise. Sie wird das Problem nicht lösen, kann aber dazu beitragen, Schäden zu vermeiden oder zu verringern. Verbesserungen dieser Art sind z.B. eine gesündere Ernährung, mehr Bewegung, die Beachtung von Empfehlungen zum Alkolkonsum, der Versuch, den Nikotinkonsum zu verringern oder aufzugeben und der Kontakt mit der Familie und Freunden. Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie sich Sorgen um Ihre Gesundheit machen.

Leitlinien für Arbeitgeber

Arbeitgeber sind durch die Rahmenrichtlinie 89/391/EWG über Gesundheit und Sicherheit in der EU zu einem arbeitsbedingten Stressmanagement verpflichtet. Diese Richtlinie und ihre Umsetzung auf Ebene der Mitgliedstaaten ordnen arbeitsbedingten Stress eindeutig dem gesetzlichen Bereich von Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit zu. Es wird darin die Erwartung zum Ausdruck gebracht, dass mit Stress auf dieselbe logische und systematisch Art und Weise umgegangen wird wie mit anderen Gesundheits- und Sicherheitsproblemen. Dazu soll das Risikomanagementmodell mit besonderem Schwerpunkt auf Präventivmaßnahmen eingesetzt werden.

Die Dokumente „Framework agreement on work-related stress“ (Rahmenvereinbarung über arbeitsbedingten Stress) und „Framework agreement on harassment and violence at work“ (Rahmenvereinbarung über Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz) bieten Arbeitgebern in der EU ebenfalls einen Anhaltspunkt im Umgang mit Stress am Arbeitsplatz. Darüber hinaus haben Mitgliedstaaten ihre eigenen praktischen Leitlinien verfasst und Präventivmaßnahmen im Zusammenhang mit Stress, Gewalt und anderen psychosozialen Risiken eingeführt.

Arbeitsbedingter Stress kann vermieden werden, und Maßnahmen zu seiner Verringerung können sehr kostenwirksam ausfallen. Jeder Arbeitsplatz ist unterschiedlich, daher sollten Arbeitspraktiken und Problemlösungen mithilfe einer Risikobewertung an die jeweilige Situation angepasst werden. Dennoch sind psychosoziale Risiken selten einzigartig und ähnliche Lösungen können in Unternehmen unterschiedlicher Branchen, Mitgliedstaaten und Größe eingesetzt werden. Bewährte Verfahren beim Stressmanagement am Arbeitsplatz sind dazu da, eingesetzt zu werden.

Eine Risikobewertung für Stress beinhaltet dieselben Grundsätze und Verfahren wie für andere Gefahren am Arbeitsplatz , nämlich die Ermittlung von Gefahren, die Entscheidung über zu treffende Maßnahmen, die Kommunikation der Bewertungsergebnisse und eine Aktualisierung in angemessenen Zeitabständen. Eine Beteiligung der Arbeitnehmer und ihrer Vertreter an diesem Prozess ist entscheidend für den Erfolg.

Faktoren im Zusammenhang mit Stress, auf die geachtet werden sollte, sind beispielsweise:

  • Eine übermäßige Arbeitslast oder die Exposition gegenüber physischer Gefahren;
  • wie viel Kontrolle Arbeitnehmer über die Art der Ausübung ihrer Arbeit haben;
  • ob Arbeitnehmer ihre Funktionen verstehen;
  • Beziehungen und im Zusammenhang damit Belästigung und Gewalt;
  • welche Unterstützung von Seiten der Kollegen und Vorgesetzten erfolgt; und
  • welche Schlungs- und Ausbildungsmaßnahmen Arbeitnehmer zur Ausübung ihrer Arbeit benötigen.


„Stressmanagement“ zielte bislang eher auf Einzelpersonen als auf Unternehmen ab. Der Schlüssel zur Vermeidung von arbeitsbedingtem Stress und psychosozialen Risiken liegt jedoch beim Unternehmen und dem Umgang mit der Arbeit. Die Prävention der Auswirkungen von arbeitsbedingtem Stress ist besser als eine Reaktion darauf, nachdem sie eingetreten sind.

Folgendes kann zur Prävention von arbeitsbedingtem Stress beitragen:

  • Den Arbeitnehmern ausreichend Zeit zur Erledigung ihrer Aufgaben geben;
  • klare Arbeitsplatzbeschreibungen an die Hand geben ;
  • die Arbeitnehmer für gute Leistungen belohnen;
  • den Arbeitnehmern die Möglichkeit zur Beschwerde geben und diese ernst nehmen;
  • den Arbeitnehmern die Kontrolle über ihre Arbeit geben;
  • physische Risiken verringern;
  • den Arbeitnehmern die Möglichkeit zur Mitsprache bei sie betreffenden Entscheidungen geben;
  • die Arbeitslast den Fähigkeiten und Mitteln des einzelnen Arbeitnehmers anpassen;
  • Aufgaben so gestalten, dass sie stimulierend sind;
  • Arbeitsgebiete und Verantwortlichkeiten genau definieren;
  • Möglichkeiten zur sozialen Interaktion bieten; und
  • Unklarheiten bei Themen wie Arbeitsplatzsicherheit und Karrieremöglichkeiten vermeiden.



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