Nach europäischen Statistiken liegt die Quote der Arbeitsunfälle bei jungen Arbeitnehmern im Alter von 18 bis 24 Jahren um 50 % über der jeder anderen Altersgruppe. Ein Teil der hohen Unfallzahlen ist auf ungenügende Aufsicht zurückzuführen. Junge Arbeitnehmer sind mit ihren Aufgaben, ihrem Umfeld und den dort anzutreffenden Gefahren oft noch nicht ausreichend vertraut. Sie benötigen Beratung, Information und Unterstützung sowie einen geeigneten, sicheren und gesunden Arbeitsplatz. weiter
Die Initiative Gesundheit und Arbeit hat eine Kontaktstelle eingerichtet, die die Zusammenarbeit von Kranken- und Unfallversicherung bei der Prävention und Gesundheitsförderung unterstützt. Der Service ist für all diejenigen gedacht, die den geeigneten Partner für ein gemeinsamees Gesundheitsprojekt im Betrieb suchen oder Fragen zur Kooperation von Kranken- und Unfallversicherung haben. Die Kontaktstelle vermittelt Ansprechpartner und stellt den persönlichen Kontakt zwischen den Trägern der Kranken- und Unfallversicherung her. Ausführliche Informationen über den Service der Kontaktstelle und die Ansprechpartner enthält das Infoblatt I Punkt 15.
Thema einer Tagung des DNBGF Forums Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung, der JobAgentur EN und des BKK Bundesverbandes, die am 17. Januar 2007 in Essen mit 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattgefunden hat.
Nach Einschätzung einer IAB-Studie und zahlreichen Befunden der Arbeitslosenforschung zeichnet sich für Arbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen ein Teufelskreis ab: Sie sind durch Erkrankungen, Erwerbslosigkeit und drohende Verarmung mehrfach belastet: Gesellschaftliche Stigmatisierung Selbststigmatisierung (Schuld- und Schamgefühle) und soziale Isolierung forcieren den sozialen Abstieg und erhöhen die psychischen Belastungen. Die fortdauernde Beschäftigungsunsicherheit hat Folgen wie z.B. erhöhtes Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, im Bereich der Wirbelsäule (besonders Rückenbeschwerden) und der Psyche (Ängste, Depressionen). Weiterhin selbstschädigendes Gesundheitsverhalten (z.B. Alkohol- und Medikamentenmissbrauch) und Absenkung der Lebensqualität (Partnerprobleme, Belastungen in der Familie, finanzielle Sorgen, Zukunftsängste u.s.w.). weiter....
IGA-Aktuell berichtet über folgende Schwerpunktthemen:
Kooperation in XXL: Präventionskampagne Haut von Fritz Bindzius
Interkulturelles betriebliches Gesundheitsmanagement
Kosten-Nutzen-Kalkulation für Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention von Ina Kramer
UV-KV-Kontaktstelle: Vermittlung von Kooperationspartnern bei Unfallversicherung und Krankenversicherung
''Unternehmen in Bewegung'' bringen von Ulrike Zander
Von Januar bis Oktober 2006 fehlten die Beschäftigten durchschnittlich 10,6 Kalendertage. Psychische Störungen haben in diesem Zeitraum weiter zugenommen. Dienstleistungsberufe und Arbeitslose sind von der Krankheitsgruppe der psychischen Störungen besonders betroffen.
Der BKK Bundesverband hat in seiner neuesten Pressemitteilung die aktuellen Zahlen bekannt gegeben.
Die Berliner Polizei, vertreten durch die Zentrale Koordinierungsstelle Gesundheitsmanagement, und das Deutsche Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF) haben am 28. und 29. November 2006 einen Workshop zum Thema Gesundheitsmanagement bei der Polizei durchgeführt. In die Polizei-Führungsakademie in Münster kamen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei, die sich mit dem Gesundheitsmanagement innerhalb der einzelnen Polizeien der Bundesländer und der Bundespolizei beschäftigen aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Arbeitsweise des Workshops orientierte sich an der Methode der kollegialen Fallberatung. Diese Methode beinhaltet, dass Projekte und Ideen zum Gesundheitsmanagement vorgestellt und anschließend gemeinsam mit den anwesenden Praktikern und Beratern weiterentwickelt werden. Der Tagungsflyer und die Präsentationen stehen als download zur Verfügung.
Über 110 Interessierte diskutierten am 30. und 31. Oktober in Mannheim bei den anspruchsvollen Vorträgen und in den gut besuchten Workshops die Themen : Wie funktioniert der Wissensaustausch in Netzwerken, welche Erfolgsfaktoren gibt es und was sind die Hindernisse? Machen psychische Belastungen krank und wenn ja, welche Interventionsstrategien gibt es? Nutzt es den KMU, betriebliche Gesundheitsförderung durchzuführen und was kostet es die Betriebe. Die Downloads der Vorträge finden Sie hier.
Muskel- und Skeletterkrankungen gehen im Wesentlichen auf Rückenleiden zurück. Gerade in diesem Bereich kann gezielte Prophylaxe der Chronifizierung von Rückenleiden, die in den älteren Jahrgängen zu einem starken Anstieg der Krankentage führen, vorbeugen. Auch bei den Herz-Kreislauferkrankungen sind Bewegung, Gewichtsreduktion und Raucherentwöhnung wichtige vorbeugende und therapiebegleitende Maßnahmen. Der BKK Faktenspiegel berichtet über die aktuellen Zahlen des neuen Gesundheitsreports Der Gesundheitsreport 2006 kann ebenfalls als pdf heruntergeladen werden.
Alternative Beschäftigungsformen wurden vor allem mit Blick auf die Folgen für den Arbeitsmarkt untersucht. Die Initiative Arbeit und Gesundheit (IGA) gibt eine Übersicht über die wenigen Studien, in denen diese alternativen Beschäftigungsformen unter arbeitsmedizinischen Gesichtspunkten behandelt worden sind. Der Report informiert über die Bedeutung alternativer Beschäftigungsmodelle sowie die Studien und ihre Ergebnisse. Im Anschluss werden die Studienergebnisse diskutiert. pdf
Rund 17 Millionen Menschen verbringen ihren Arbeitsalltag im Büro am Schreibtisch – im Sitzen. Während eines Berufslebens kommen so schnell 80.000 Stunden Sitzen zusammen. Doch das ist noch nicht alles: Vom Arbeitsplatz geht es dann - ebenfalls „sitzenderweise“ - mit dem Auto oder mit der Bahn nach Hause. Und zu Hause sitzen wir unsere Freizeit vor dem Fernseher oder vor dem Computer ab. So kommen pro Tag schnell 14 Stunden zusammen, die ein Erwachsener im Sitzen verbringt. Im neuen Nesletter der Bundesregierung e.balance magazin für soziales lesen Sie mehr darüber
Gesundheitstraining für Betriebsinhaber im Handwerk - Forscher der Ruhruniversität Bochum entwickeln neues Coaching-Programm
Mehr als 90 Prozent der Betriebsinhaber im Bereich Sanitär-Heizung-Klima (SHK) sind mit ihrem eigenen Gesundheitsverhalten unzufrieden: Das zeigt eine aktuelle, bundesweite Studie des Instituts für angewandte Innovationsforschung (IAI), des Instituts für Arbeitswissenschaft (IAW) der Ruhr-Universität und der Kliniken Essen-Mitte. Terminlicher Dauerstress und Wochenarbeitszeiten von weit mehr als 50 Stunden sind eher Regel als Ausnahme. Anhand dieser Ergebnisse haben die Forscher ein neues, kostenloses Coaching-Programm für Betriebsinhaber im SHK-Handwerk entwickelt, das im Herbst 2006 begonnen hat. weiter
05. Juli 2006
Wissensarbeiter vor dem Kollaps
Schlaflos, übermüdet, nervös: IT-Spezialisten in Projektteams opfern ihre Gesundheit oft den Anforderungen des Berufs. Trotz vergleichsweise großer Freiheiten - Selbstbestimmung, Eigenverantwortung, Flexibilität - macht die Arbeit in der "Leitbranche der Wissensgesellschaft" überdurchschnittlich häufig krank, fanden Arbeitswissenschaftler des IAT heraus.
11. Juli 2006
Ausschreibung zum Deutschen Arbeitsschutzpreis 2007
Juli 2006 - BG-Prävention aktuell: In der Ausgabe 2/2006 der Informationsschrift "BG-Prävention Aktuell" berichtet die Berufsgenossenschaftliche Zentrale für Sicherheit und Gesundheit (BGZ) u.a. über die Ausschreibung zum Deutschen Arbeitsschutzpreis 2007 und die gemeinsame deutsche Arbeitsschutzstrategie.
Wissensarbeiter vor dem Kollaps
Schlaflos, übermüdet, nervös: IT-Spezialisten in Projektteams opfern ihre Gesundheit oft den Anforderungen des Berufs. Trotz vergleichsweise großer Freiheiten - Selbstbestimmung, Eigenverantwortung, Flexibilität - macht die Arbeit in der "Leitbranche der Wissensgesellschaft" überdurchschnittlich häufig krank, fanden Arbeitswissenschaftler des IAT heraus. pdf
IGA-aktuell Ausgabe 1/2006
Die Initiative Gesundheit und Arbeit berichtet in der neuen Ausgabe von‚ IGA aktuell’ über Ergebnisse und Veranstaltungen von IGA. Themen sind u. a. Basel II (Berücksichtigung von Betrieblicher Gesundheitsförderung BGF bei Bankkrediten), Resümee der 2. DNBGF-Konferenz, Einsatz der IGA-Methodik zur Entwicklung arbeitsweltbezogener Präventionsziele und das 5. Kolloquium Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung für ältere Arbeitnehmer. Weiter
Stärkung der Prävention in Deutschland - Anstoß für einen neuen Dialog -
Position der Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen
Prävention und Gesundheitsförderung sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die weit über die etablierten Ansätze und Institutionen des Gesundheitswesens und das System der Krankenversicherung und -versorgung hinausweist. Ihre Lösung erfordert ein langfristig angelegtes, zielorientiertes Zusammenwirken von Institutionen innerhalb und außerhalb des Gesundheitswesens sowie eine Stärkung der gesundheitlichen Kompetenz und Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Download:Positionspapier
BG-Prävention aktuell
In der Ausgabe 3/2006 der Informationsschrift "BG-Prävention Aktuell" berichtet die Berufsgenossenschaftliche Zentrale für Sicherheit und Gesundheit (BGZ) u.a. über die Fachveranstaltung „Demographie und die Arbeitswelt von morgen“ und aktuelle Entwicklungen der gemeinsamen deutschen Arbeitsschutzstrategie.
pdf BG-Prävention Aktuell
A+A Kongress 2007
Alle zwei Jahre findet in Düsseldorf die A+A statt. Die A+A ist das größte europäische Informations- und Diskussionsforum zum Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Veranstalter ist die Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi). Nicht nur der Arbeitsschutz - auch Aktivitäten zur betrieblichen Gesundheitsförderung spielen auf der A+A eine wichtige Rolle. weiter
09. Mai 2006
Healty Work in an Ageing Europe - 5. europäische Konferenz des ENWHP findet im Juni in Linz statt
30 – 40 – 50plus Gesunde Arbeit in einem älter werdenden Europa. Der demografische Wandel stellt eine neue Herausforderung für Unternehmen und die sozialen Sicherungssysteme in Europa dar. Während auf der einen Seite sinkende Geburtenraten und die steigende Lebenserwartung die Bevölkerung in der Europäischen Union insgesamt rasch altern lassen, ist die Zahl der älteren Erwerbstätigen eher niedrig.
09. Mai 2006
Healty Work in an Ageing Europe - 5. europäische Konferenz des ENWHP findet im Juni in Linz statt
30 – 40 – 50plus Gesunde Arbeit in einem älter werdenden Europa. Der demografische Wandel stellt eine neue Herausforderung für Unternehmen und die sozialen Sicherungssysteme in Europa dar. Während auf der einen Seite sinkende Geburtenraten und die steigende Lebenserwartung die Bevölkerung in der Europäischen Union insgesamt rasch altern lassen, ist die Zahl der älteren Erwerbstätigen eher niedrig.
28. April 2006
Bericht über die 2. DNBGF Konferenz erschienen
Der Newsletter BKK News Gesundheitsförderung aktuell berichtet in seiner neuesten Ausgabe über die 2. DNBGF Konferenz, die am 28. und 29. März 2006 unter dem Titel "Gesunde Beschäftigte in gesunden Unternehmen" in Bonn stattgefunden hat.
26. April 2006
Rauchfrei 2006 - 10.000 Euro zu gewinnen!
Der Countdown läuft: Noch bis zum 1. Mai können sich Raucher und ihre Helfer für den gemeinsamen Start in ein rauchfreies Leben anmelden.
05. April 2006
Psychische Erkrankungen nehmen gegen den Trend sinkender Krankenstände dramatisch zu
Sie sind die Ursachen von fast 10 Prozent der Fehltage der Beschäftigten. Diese Erkrankungen sind somit ein Thema mit großer Bedeutung im Alltag eines jeden Unternehmens. Im Rahmen eines Projektes, das die Familien-Selbsthilfe Psychiatrie gemeinsam mit dem BKK Bundesverband zum Thema "Psychische Erkrankungen im Arbeitsleben" durchführt, soll in einer Befragung der Geschäftsführung/ Betriebsleitung ermittelt werden, ob kleine und mittlere Unternehmen einen Bedarf an Hilfestellung zum Thema "Psychische Erkrankungen" haben und welcher Art eine mögliche Unterstützung sein könnte. Auf der Grundlage der Befragung soll im Rahmen des Projektes ein bedarfsgerechtes Hilfsangebot entwickelt werden.
30. März 2006
2. DNBGF-Konferenz „Gesunde Beschäftigte in gesunden Organisationen“ am 28. / 29. März 2006 in Bonn
Mit 350 Teilnehmern war die 2. DNBGF Konferenz die bisher größte Konferez zum Thema Betriebliche Gesundheitsförderung in Deutschland. Die Konferenz begann mit Grußworten von Herrn Hübel von der Europäischen Kommission und Herrn MinR Overhage vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Der Vortrag von Prof. Rolf Rosenbrock zur künftigen Herausforderung für eine gesunde Arbeit fand großes Interesse.
20. Februar 2006
Wettbewerb betriebliches Gesundheitsmanagement für KMU in Berlin
Die IHK Berlin und die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz haben einen Wettbewerb ins Leben gerufen, um das Gesundheitsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen zu fördern.
14. Februar 2006
Praktische Hilfen für Schichtarbeiter
Besser leben mit Schichtarbeit - Tipps für Betroffene und Arbeitgeber“ ist der Titel einer vom BKK-Bundesverband neu aufgelegte Broschüre. Sie liefert zahlreiche Modelle und praktische Tipps, wie von Schichtarbeit Betroffene und Arbeitgeber die gesundheitlich belastenden Folgen abmildern können.
05. Januar 2006
2. DNBGF-Konferenz „Gesunde Beschäftigte in gesunden Organisationen“ am 28. und 29. März 2006 in Bonn
Die 2. Konferenz des Deutschen Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung findet am 28. und 29. März 2006 im Gustav-Stresemann-Institut, Langer Grabenweg 68 in 53175 Bonn statt.
29. Dezember 2005
Ausgabe 4 - 2005 BG-Prävention Aktuell Entwicklung von arbeitsweltbezogenen Präventionszielen
Mit der vier Mal im Jahr erscheinenden Informationsschrift "BG-Prävention Aktuell" berichtet die BGZ in kurzer Form über aktuelle Arbeitsergebnisse aus dem Geschäftsbereich Prävention des HVBG und informiert über wichtige Entwicklungen

Termine:
6. - 7. Februar 2012, Berlin
Betriebliches Gesundheitsmanagement II
9. Februar 2012, Köln
Ruck-Zuck aus der Burnout-Zone
1. März 2012, Darmstadt
Prävention im Wandel der Arbeitswelt
Mensch - Technik - Organisation
8. März 2012, TU Berlin
Satelitenveranstaltung zum Kongress Armut und Gesundheit "Prävention wirkt"
9. und 10. März 2012, TU Berlin
17. Kongress Armut und Gesundheit - Prävention wirkt!
20.-21. März 2012, Frankfurt a. M.
Betriebliches Eingliederungsmanagement
21. und 22. März 2012, Leipzig
Messekongress „Gesundheit & Versorgung – Innovative Formen der Zusammenarbeit“
31. Mai 2012, Fulda
Gewalt gegen ältere, pflegebedürftige Menschen, eine europäiche Tagung