Für Unternehmen und ihre Beschäftigten hat die psychische Gesundheit an Bedeutung gewonnen. Krankheitszeiten und Frühberentungen aufgrund psychischer Störungen sind in den letzten Jahren deutlich angestiegen, die damit verbundenen Kosten belaufen sich pro Jahr auf Beträge im zweistelligen Milliardenbereich. Trotz des vorhandenen, breiten Know-hows ist die Zahl der Unternehmen nach wie vor sehr begrenzt, die das Potenzial betrieblicher Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention für die Mitarbeiter wie auch für die eigene Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit erkennen und entsprechende Maßnahmen umsetzen: Es besteht ein Vollzugs-, kein Know-how-Defizit. Vor diesem Hintergrund geht es in dem vom BMAS geförderten Kooperationsprojekt psyGA-transfer vorrangig darum, betriebliche und überbetriebliche Entscheider und wichtige Multiplikatoren für die Thematik zu sensibilisieren und ihre Aufmerksamkeit und ihr Interesse an dem Thema zu erhöhen.
Der Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zu erfolgreichen Vorgehensweisen psychischer Gesundheitsförderung wie auch die Vernetzung der Akteure untereinander soll gestärkt und verbessert werden.
Die Transfer- bzw. Verbreitungsaktivitäten bilden das Herzstück der zweiten Projektstufe vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2013. Kern ist die abgestimmte Durchführung dezentraler und zielgruppenspezifischer Transfermaßnahmen und Aktivitäten durch den BKK Bundesverband und seine 14 Kooperationspartner. Dabei werden insbesondere die existierenden Organisationsstrukturen und Zusammenhänge des Deutschen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF) sowie folgende Formen der Verbreitung genutzt:
Bestellung der gedruckten psyGA Broschüren im Onlineshop www.bkk.de/psyga
Kontakt: Dr. Reinhold Sochert, BKK Bundesverband, E-Mail: SochertR@bkk-bv.de
Weitere Broschüren und Informationsmaterial finden Sie auf dieser Website unter Downloads/psyGA-transfer bzw. zur Weiterleitung direkt unter www.dnbgf.de/psyga

Die 4 folgenden psyGA-transfer - Broschüren wurden im Rahmen des Projektes psyGA-transfer entwickelt. Das Motto des Projektes lautet "Kein Stress mit dem Stress". Alle 4 Broschüren zusammen können als Schuberversion bestellt werden für 10,- € zzgl Versandkosten beim BKK-Onlineshop.
Die Handlungshilfe beantwortet die Frage, was Beschäftigte persönlich tun können, um die Ursachen psychischer Belastungen am Arbeitsplatz erkennen und ausräumen zu können. Sie bietet Informationen und Ratschläge für wichtige Bereiche des täglichen Lebens sowie Bereiche, an denen der Betrieb ansetzen kann, um (psychische) Gesundheit, Arbeitszufriedenheit und Motivation zu fördern. Die Broschüre entstand im Rahmen des INQA-Projektes „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt psyGA-transfer“, gefördert vom BMAS Handlungshilfe für Beschäftigte (PDF, 3,6 MB)
Diese Broschüre kann kostenlos bestellt werden im Onlineshop www.bkk.de/dnbgf
Die Broschüre beschäftigt sich mit der psychischen Gesundheit von Führungskräften. Sie beinhaltet unter anderem: Daten und Fakten, einen Selbst-Test: Wie belastet bin ich? ,einen Schnell-Test: Wie belastet sind meine Mitarbeiter? Zum Thema Führung und psychische Gesundheit gibt sie Antworten auf die Frage: Wie kann ich die Ressourcen meiner Mitarbeiter ausbauen und Stress aktiv abbauen? Die Checkliste beinhaltet folgende Themen:
Stärken aufbauen, Psychische Belastungen verringern, begrenzen und vermeiden und Schluss mit dem Dauerstress. Eine Checkliste zum Stressabbau: So können Sie Stress bei Ihren Mitarbeitern vermeiden hilf Führungskräften im täglichen leben. Der gesetzliche Rahmen für die Förderung der psychischen Gesundheit wird dargestellt und es gibt Tipps zur psychische Balance für Führungskräfte: Leistungsstark und ausgeglichen - sieben Anregungen für Ihren Arbeitstag.
Download der Broschüre "Kein Stress mit dem Stress: Eine Handlungshilfe für Führungskräfte" (3,6 MB)
Kostenlose Bestellung der Broschüre im Onlineshop www.bkk.de/dnbgf
Das Modell der Qualitätskriterien besteht aus 19 Einzelkriterien. Es ist auf Vollständigkeit angelegt. Die Kriterien wurden in drei Bereiche eingeteilt, die – zusammengenommen – ein umfassendes Bild der Qualität der Förderung psychischer Gesundheit in der Organisation ergeben:
1. Unternehmenskultur und betriebliche Gesundheitspolitik
2. Führung, Arbeitsorganisation und Gesundheitsförderung
3. Ergebnisse
Es wird ein „Idealtypus“ abgebildet, der eine Orientierungsfunktion für die Praxis besitzt.
Der Selbstcheck wurde entwickelt, um Praktiker dabei zu unterstützen, den IST – Stand von Organisationen im Bereich der Förderung psychischer Gesundheit einzuschätzen und daraus Anhaltspunkte für die Verbesserung der Praxis ableiten zu können. Der Fragebogen kann in der Praxis eingesetzt werden, um eine individuelle Einzelbeurteilung oder eine parallele Einzelbeurteilung durch mehrere Personen vorzunehmen.Sinnvoll ist hier eine Einschätzung durch mehrere Fachleute bzw. Akteure in der Organisation, bei der die Einzelergebnisse anschließend zum Ausgangspunkt einer Diskussion werden – zum Beispiel im Rahmen eines Workshops. Selbstcheck zum Download (2 MB)

Termine:
1. März 2012, Darmstadt
Prävention im Wandel der Arbeitswelt
Mensch - Technik - Organisation
07. März 2012, Berlin
"Depression und Gesellschaft"
8. März 2012, TU Berlin
Satelitenveranstaltung zum Kongress Armut und Gesundheit "Prävention wirkt"
9. und 10. März 2012, TU Berlin
17. Kongress Armut und Gesundheit - Prävention wirkt!
13. März 2012 , Berlin
Innovationstag Fachkräfte für die Region
20. März 2012, Emmen (NL)
Fit For Business Kongress - "Investieren in Gesundheit lohnt sich!"
20.-21. März 2012, Frankfurt a. M.
Betriebliches Eingliederungsmanagement
21. und 22. März 2012, Leipzig
Messekongress „Gesundheit & Versorgung – Innovative Formen der Zusammenarbeit“
29. März 2012, Essen
Expertenworkshop psyGA
Diskussion mit Gesundheitsexperten zum Thema “Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz”
23. Mai 2012, Essen
Erprobung des psyGA - Selbstbewertungsintrumentes zur Erfassung der psychischen Gesundheit in Gesundheitseinrichtungen
31. Mai 2012, Fulda
Gewalt gegen ältere, pflegebedürftige Menschen, eine europäiche Tagung
13. Dezember 2012, Berlin
Verbesserung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz: Gesundheitsförderung auf Basis des Selbstbewertungsinstrumentes von psyGA