DNBGF
Deutsches Netzwerk
für betriebliche
Gesundheitsförderung

Arbeitnehmer profitieren von Zeitschriften zur Gesundheitsförderung

Arbeitnehmer profitieren von Zeitschriften

zur Gesundheitsförderung

 

Der Nutzen schriftlicher Informationen zur Gesundheitsförderung ist umstritten: „Liest keiner“, sagen die einen „Lesen nur die, die sowieso Bescheid wissen“, sagen andere. Umso überraschender das Ergebnis eines Versuchs in einem metallverarbeitenden Betrieb, dessen Mitarbeiter über den Arbeitgeber kostenlos über ein Dreivierteljahr mit einem „Gesundheitsförderungsmagazin“ versorgt wurden: Selbst bei zuvor relativ gut informierten Mitarbeitern wurde ein Wissenszuwachs festgestellt, und die Teilnehmer sagten, sie würden die Zeitschrift gerne weiter beziehen. (mehr…)

 

Die Wissenschaftler hatten 640 Arbeitnehmer und deren Angehörige eines metallverarbeitenden Unternehmens befragt, die innerhalb von neun Monaten drei Ausgaben eines Magazins zur betrieblichen Gesundheitsförderung zu lesen bekamen. Die vor und nach dem Bezug durchgeführten Befragungen zeigten, dass schon zu Beginn der Aktion zwischen 61 bis 100 Prozent der Teilnehmer korrekte Antworten auf Fragen zu Ernährung, Rauchen und Bewegung geben konnten. Deshalb waren die Forscher überrascht, dass die Zahl der richtigen Antworten nach Ende der Aktion nochmals gestiegen ist: Die Teilnehmer zeigten sich rundum gut informiert vor allem zu den Bereichen Ernährung allgemein (Fette und Zucker in Lebensmitteln) und gesunde Ernährung beim täglichen Einkauf. Außerdem erkannten die Forscher, dass der Wissenshunger auf Gesundheitsthemen offenbar nicht so leicht zu stillen ist: Die Teilnehmer des gewerblichen Unternehmens machten deutlich, dass sie einen weiteren Bezug der Zeitschriften begrüßen würden.

 

 

Weitere Informationen:

Impact of a health promotion magazine on employee's health-knowledge

Catherine Woolner1 and A. Michael Donoghue2

1 Medical Centre, Alcoa Portland Aluminium, Portland, Victoria 3305, Australia
2 Chief Medical Officer, Alcoa of Australia, PO Box 252, Applecross, Western Australia 6953, Australia

http://occmed.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/60/2/90

 




Seite drucken      nach oben