Deutsches Netzwerk
für Betriebliche
Gesundheitsförderung

Newsarchiv 2009

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"Gesund geht nur gerecht“

15. Kongress Armut und Gesundheit: Gesundheit für alle ist eine ethische Verpflichtung
Pressemitteilung
Berlin. Armut macht krank: sozial bedingte gesundheitliche Ungleichheit festigt sich in frühen Lebensphasen und setzt sich über die Lebensspanne fort. Wie die Gesundheitschancen sozial Benachteiligter verbessert werden können, darüber fiskutierten am Freitag und Samstag, 4./5. Dezember 2009 1.800 Teilnehmende aus Politik, Praxis und Wissenschaft auf dem größten Public Health Forum Deutschlands. mehr.... 

 

„Fit for Work 2009“ fand großen Zuspruch

6. Tagung des DNBGF Forums Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung „Fit for Work 2009“ fand großen Zuspruch
Große Finanz- und Wirtschaftskrisen hinterlassen nicht nur bei Unternehmen Spuren, sondern vor allem in der Belegschaft - „arbeitslos und krank“ umschreibt somit kurz und knapp ein aktuelles Klientel der neuen Bundesregierung. Weil Arbeitslosigkeit die Gesundheit beeinträchtigt und gesundheitliche Beeinträchtigungen die Beschäftigungsfähigkeit vermindern, ist die Gesundheitsförderung für arbeitslose Menschen ein besonders wichtiges Thema. Entsprechend groß war das Interesse an der diesjährigen 6. Tagung des DNBGF-Forums Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung  zum Thema „Fit for Work“, am 7. Oktober 2009 beim BKK-Bundesverband in Essen. Rund 130 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Praxis und Politik setzten sich in Vorträgen und Workshops engagiert damit auseinander, was Arbeitslosigkeit und unsichere Beschäftigungsverhältnisse physisch und psychisch für die Betroffenen bedeutet, welche unterschiedlichen Ansätze sich in der Praxis bereits darin bewähren, Arbeits- und Gesundheitsförderung effektiv miteinander zu verzahnen, und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen und organisatorische Strukturen möglich und nötig sind, um entsprechende Angebote in die Regelversorgung zu integrieren.  mehr...

 

 

Wettbewerbsvorteil Gesundheit 2009

Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise stellt nicht nur das globale Finanzsystem, sondern auch den Stellenwert der betrieblichen Gesundheitsförderung in Frage: Sind präventive Maßnahmen ein Luxusgut, das man sich nur in guten Zeiten leisten kann oder lässt die Krise ein Gesundheitsmanagement erst recht zu einer wichtigen Aufgabe im Unternehmen werden? Welchen Stellenwert erhalten Fragen der Gesundheit von Beschäftigten in Krisenzeiten, in denen Auftragsmangel und die Angst um die Arbeitsplätze das betriebliche Geschehen bestimmen? Im Rahmen der diesjährigen Tagung „Wettbewerbsvorteil Gesundheit“ sollen diese Fragen in den Vordergrund treten.  mehr.....

 

Mehr Lust auf Arbeit

Erfolgsaussichten zur Gesundheitsförderung im Betrieb
Broschüre der bremer arbeit gmbh mit einem Vorwort von Dr. Gregor Breucker

Die in dieser Broschüre dokumentierten Praxisbeispiele zeigen in beeindruckender Weise, wie kleine und mittlere Unternehmen sowie auch kleinere Institutionen erfolgreich Rahmenbedingungen für mehr Gesundheit schaffen können. Diese Erfahrungen können und sollen weitere Unternehmen anregen und ermutigen, ebenfalls in die Gesundheit ihrer Beschäftigten und ihres Unternehmens zu investieren. Die Beispiele bestätigen einmal mehr, wie wichtig vor allem das Commitment und Engagement der Geschäftsführer,  Inhaber oder Leitungen für eine erfolgreiche Umsetzung betrieb licher Gesundheitsförderung ist. „Gesunde Beschäftigte in gesunden Unternehmen“ – Mitmachen lohnt sich! Download der Broschüre "Mehr Lust auf Arbeit"

 

Für eine gesunde Zukunft

Die weltweite Wirtschaftskrise ist spürbar: Auftragseinbrüche, Kurzarbeit und Lohnverzicht prägen den Arbeitsalltag. „Angst essen Seele auf“ – so hat Rainer Werner Fassbinder vor Jahren seinen Film genannt; der Titel trifft heute auf viele Beschäftigte zu. Angst, depressive Verstimmung und stärkere Belastungen wirken sich negativ auf Gesundheit, Motivation und Produktivität aus. Betriebliche Gesundheitsförderung ist in diesen schwierigen Zeiten noch wichtiger als sonst. Denn ein Unternehmen mit einer guten Gesundheitskultur, also mit gesunden, motivierten Mitarbeitern, kommt besser durch und aus der Krise. Jede und jeder kann  als Mitarbeiter oder als Unternehmer etwas tun, wirtschaftliche Krisenzeiten gesund zu überstehen. Das BGF Institut der AOK Rheinland / Hamburg hat hierzu die Broschüre „Für eine gesunde Zukunft – Gesundheitsförderung in Krisenzeiten“ erstellt.

 

 

DNBGF Koordinatorentreffen in Essen: Trotz Sparzwängen trotzt die Betriebliche Gesundheitsförderung der Krise – Psychische Erkrankungen im Blick

In Krisenzeiten wird gespart, das gilt für Unternehmen genauso wie für Privatpersonen. Insofern konnte man befürchten, dass  das Gesamtkoordinatorentreffen des DNBGF am 8. Juni in Essen ein Forum für schlechte Nachrichten sein könnte: Betriebliches Gesundheitsmanagement als „freiwillige“ Ergänzung des Kerngeschäfts - und nur selten kurzfristig rentierliches Arbeitsfeld - bietet sich für „Kostenoptimierer“ scheinbar als ideales Handlungsfeld an. Doch obwohl der Begriff „Krise“ Aufhänger der  Eröffnungsstatements war, zeichnete sich ein differenziertes und letztlich sogar positives Bild der Praxis. Betriebliche Gesundhetisförderung gehört augenscheinlich nicht mehr pauschal zu den „kann wegfallen“ Positionen. mehr....

 

Setting Schule: Material erlaubt Gesundheitsförderung in Eigenregie

Schulen sind anerkannterweise ein lohnenswertes, aber schwer zu bearbeitendes Feld für die Gesundheitsförderung. Das Setting erlaubt zwar grundsätzlich Interventionen bei der Zielgruppe „Schülerinnen und Schüler“ wie bei der oft psychisch belasteten Berufsgruppe der Lehrer, doch Gesundheitsförderer erleben Schulen häufig als weitgehend geschlossene Systeme mit Skepsis oder gar Ablehnung gegenüber externer Expertise. Vielversprechend erscheint daher das Ergebnis eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekts: Wissenschaftler der Universität Lüneburg haben ein Checklistensystem und eine Toolbox entwickelt, die den Schulen „Hilfe zur Selbsthilfe“ bieten: Mit den neuen Materialien können Schulen analysieren, wie ihre aktuellen Bemühungen in Sachen Gesundheitsförderung aussehen, und zugleich werden sie in die Lage versetzt, selbstständig und gezielt Verbesserungen zu erarbeiten. Mehr… 

 

Tageslicht am Arbeitsplatz

"Tageslicht am Arbeitsplatz" - eine Hilfe für den Mittelstand

Warum ist Tageslicht wichtig für unsere Gesundheit? Wie lässt es sich in ausreichendem Maße am Arbeitsplatz nutzen? Welchen Einfluss haben bauliche Maßnahmen? Diese und weitere Fragen beantwortet die neue Handlungshilfe "Tageslicht am Arbeitsplatz - leistungsfördernd und gesund" (BGI/GUV-I 7007). Die Broschüre ist Teil der DGUV-Schriftenreihe "Gesund und fit im Kleinbetrieb“. 

 

 

 

Hohe Job Kontrolle bringt den Körper bei Stress schneller ins Gleichgewicht

Zeitdruck, unregelmäßige Arbeitszeiten, die Beschäftigung mit immer neuen Themen oder Aufgaben sorgen bei Mitarbeitern von Fernsehsendern für eine hohe Stressbelastung, die wiederum das Entstehen von Herz- und Kreislauferkrankungen begünstigen kann. Finnische Forscher haben nun herausgefunden, dass die Selbstregulation des Herz-Kreislaufsystems bei TV-Mitarbeitern im mittleren Alter besser funktioniert, wenn sie ihre Arbeit selbst gestalten können; durch eine Verringerung der Arbeitsbelastung sei das nicht in gleichem Maße zu erreichen. mehr...... 

 

Rückengesundheit fördern und verbessern

Vier von fünf Erwachsenen haben mindestens einmal im Jahr Rückenschmerzen. Rückenschmerzen verursachen inzwischen jährlich einen Schaden von knapp neun Milliarden Euro allein durch Produktionsausfälle. Sie treten in jeder Altersklasse auf und werden durch einseitige Lebensweisen und psychosoziale Faktoren gefördert. Prävention, hausärztliche Versorgung und Eigenverantwortung der Patienten sind wichtige Schlüssel zur Rückengesundheit. Das Land Nordrhein-Westfalen hat dem Thema „Rückenleiden“ eines von zehn Gesundheitszielen gewidmet und damit die besondere gesundheitspolitische Prioritä dieses Themas herausgestellt. Gesundheitsziele haben sich in Nordrhein-Westfalen als ergäzendes Steuerungsinstrument bewärt. In der Dokumentation der Fachtagung zu einem der zehn Gesundheitsziele im Land Nordrhein-Westfalen sind aufschlussreiche Beiträge zum aktuellen Stand der Wissenschaft.

 

 

 

Gesundheitsreport der Barmer 2009 - Psychische Gesundheit und psychische Belastungen

Stress am Arbeitsplatz, Burnout und psychische Belastungen machen schon seit einigen Jahren Schlagzeilen: Die Krankenstandszahlen aufgrund psychischer Erkrankungen steigen kontinuierlich, Auswirkungen psychischer Erkrankungen auf andere körperliche Krankheiten wie Rückengesundheit und Herz-Kreislaufsystem sind belegt. Gedankliche und emotionale Belastungen prägen für viele Beschäftigte und Führungskräfte nicht nur den Arbeitsalltag, sondern auch den Feierabend und das Wochenende. Die Ursachen bestehen vor allem aus Termindruck, Arbeitstempo und gestiegener Intensität und Komplexität der Arbeitsprozesse, die weit mehr Kommunikation und Koordination erfordern als noch vor Jahren.

 

 

 

 

Psychische Erkrankungen weiter auf dem Vormarsch

Nach Informationen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) sind psychische Erkrankungen weiter auf dem Vormarsch.
Krankheitsbedingte Fehlzeiten in der deutschen Wirtschaft haben im Jahr 2008 erneut leicht zugenommen, wie das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) am 25.02.2009 mitteilte. Bei den 9,7 Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern stieg der Krankenstand von 4,5 auf 4,6 Prozent. Die AOK-Mitglieder waren durchschnittlich 17,0 Kalendertage krankgeschrieben. Im Jahr zuvor waren es noch 16,3 Tage. Damit stieg die Zahl der krankheitsbedingten Ausfalltage um 3,2 Prozent. Für die Zunahme der Krankheitstage sind neben einem Anstieg von Krankheiten des Atmungssystems die seit Jahren steigenden Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen verantwortlich. mehr...

 

 

 

BKK Gesundheitsreport 2008 „Seelische Krankheiten prägen das Krankheitsgeschehen“

Die Zunahme psychischer Erkrankungen bei den Arbeitsunfähigkeiten ist seit Jahren ungebrochen. Mittlerweile ist jeder zehnte Ausfalltag mit einer psychischen Diagnose verbunden, bei Frauen sogar jeder achte. Allein seit Beginn der Neunzigerjahre hat sich der Anteil der hierdurch begründeten AU-Tage beinahe verdreifacht.
Der neue BKK Gesundheitsreport 2008 „Seelische Krankheiten prägen das Krankheitsgeschehen“ ist bereits der 32. Band der seit 1976 vom Bundesverband der Betriebskrankenkassen jährlich veröffentlichten arbeitsweltbezogenen Berichtsreihe. mehr.....

 

 

 

Qualitätsstandards in der Gesundheitsberatung Arbeitsloser

Der Bedarf an arbeitsmarktintegrativer Gesundheitsberatung wird zunehmend gesehen und in konkreten Angeboten aufgenommen. Hintergrund hierfür ist das Wissen, dass jede Arbeitsmarktintegration unter den Bedingungen des Arbeitsmarktes insbesondere von der fachlichen Qualifikation des Arbeitssuchenden abhängig ist, aber auch von seiner gesundheitlichen und sozialen Verfassung. Die Leistungsträger und Finanziers von Maßnahmen für diese Zielgruppe sind zur externen, die Leistungserbringer zur internen Qualitätssicherung aufgerufen. Auch in der Prävention und  Gesundheitsförderung gibt es schon seit Jahren Bemühungen, Qualitätssicherung zu verbreitern. In diesen Kontext hat sich eine Arbeitsgruppe des DNBGF Forums Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung mit dem Ziel, Qualitätsstandards in der Gesundheitsberatung Arbeitsloser zu entwickeln und zu erproben, gegründet. Die vorliegenden Standards richten sich an Finanziers, Projektentwickler und Akteure aus der Versorgungslandschaft, um Informationen
und Hilfestellungen bei der Planung, Durchführung und Evaluation von Gesundheitsberatung für arbeitslose Menschen zu leisten. Das DNBGF bietet diese Broschüre in gedruckter Form an - bestellen bei dnbgf@bkk-bv.de. Download der Broschüre

 

 



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