Über Uns

Das DNBGF

Das DNBGF geht auf eine Initiative des Europäischen Netzwerks für betriebliche Gesundheitsförderung ENWHP zurück, die sich den Aufbau informeller Infrastrukturen und nationaler Netzwerke in allen Ländern Europas zum Ziel gesetzt hat. Im Juni 2002 fasste der "Kooperationskreis Betriebliche Gesundheitsförderung" beim Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) den Beschluss, diese Initiative und damit den Aufbau einer nationalen Plattform zu unterstützen. Vor dem Hintergrund einer noch zu geringen Verbreitung von BGF in Deutschland soll die Kooperation zwischen allen nationalen Akteurinnen und Akteuren der BGF verbessert werden. Diesem Ziel diente die Gründung des DNBGF, das sich von vorangegangenen Projekten deutlich unterscheidet, indem erstmals mit dem Netzwerk der Versuch unternommen wird, betriebliche Gesundheitsförderung in allen Bereichen der Arbeitswelt in Deutschland zu integrieren und zu verbreiten.

Im Gegensatz zu anderen Initiativen beschränkt sich das Netzwerk zudem weder regional noch auf ein einzelnes Handlungsfeld. Vielmehr bündelt und vernetzt das DNBGF die bestehenden Aktivitäten und regt an, bislang vernachlässigte Bereiche stärker zu fokussieren. Weitere Aufgaben sind der internationale Erfahrungsaustausch sowie die Aufbereitung von Forschungsergebnissen und erfolgreichen Praxisbeispielen, um Entscheidungsträger vom Nutzen der betrieblichen Gesundheitsförderung zu überzeugen.

 

 

Zur Struktur des DNBGF

Die Mitglieder

Mitglieder des Netzwerks sind Einzelpersonen, formelle Organisationen und informelle Organisationen (wie Arbeitskreise, andere Netzwerke, etc.). Als offenes und nicht-kommerzielles Netzwerk können alle Interessierten Mitglied im DNBGF werden. Die Mitgliedschaft setzt jedoch die grundsätzliche Unterstützung der Ziele des Netzwerks und die Bereitschaft zum Erfahrungsaustausch voraus.

Neu - der Partnerkreis

Der Partnerkreis setzt sich zusammen aus dem Trägerkreis und wichtigen Akteuren mit Multiplikatorfunktion im Feld der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention. Das können sowohl formelle als auch informelle (wie andere Netzwerke, Initiativen, etc.) Organisationen sein.

Der Partnerkreis bestimmt die strategisch-fachlichen Schwerpunkte, Ziele und Aktivitäten des DNBGF. Er trägt maßgeblich zur Erfüllung der gesteckten Ziele bei und organisiert sich hierfür in geeigneter Weise selbst (unterstützt durch die Geschäftsstelle). Wichtiger Bestandteil ist die konzeptionelle Weiterentwicklung und Planung der DNBGF-Konferenzen. Die Zusammenarbeit erfolgt auf Basis gegenseitigen Vertrauens, Wertschätzung und Rücksichtnahme auf die Interessen aller Beteiligten. Beschlüsse erfolgen im Grundkonsens der Partner*innen.

Der Trägerkreis

Das DNBGF wird getragen von der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga). In iga kooperieren der BKK Dachverband e. V., die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), der AOK-Bundesverband sowie der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) bei der Prävention und der betrieblichen Gesundheitsförderung. Der Trägerkreis entscheidet – in Abstimmung mit den iga-Gremien  wie Arbeitskreis und Lenkungsgremium – über die strategische Ausrichtung und alle grundsätzlichen Vorgänge im DNBGF.

Die Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle des DNBGF ist bei einem der iga-Kooperationspartner, dem BKK Dachverband e. V., angesiedelt. Dieser nimmt in iga eine Federführungsfunktion für das DNBGF wahr. Die Geschäftsstelle ist die zentrale Anlaufstelle für alle Mitglieder und koordiniert die Aktivitäten des Netzwerks. Die Geschäftsstelle wird hierbei unterstützt durch externe Dienstleistungen.