Willkommen beim Deutschen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung DNBGF. Das DNBGF geht auf eine Initiative des Europäischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung ENWHP zurück und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales BMAS und vom Bundesministerium für Gesundheit BMG unterstützt. Für die Arbeit des DNBGF wurde eine Geschäftsstelle eingerichtet, die vom BKK Bundesverband, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dem AOK-Bundesverband und dem Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) im Rahmen der gemeinsamen Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) getragen wird. Vor dem Hintergrund einer noch zu geringen Verbreitung von betrieblicher Gesundheitsförderung in Deutschland soll die Kooperation zwischen allen nationalen Akteuren verbessert werden. Diesem Ziel dient das DNBGF.
Positionspapier des DNBGF-Forums Gesundheitswesen und Wohlfahrtspflege:
„Elementarer Bestandteil der Unternehmenspolitik“
Ein funktionierendes und leistungsfähiges Gesundheitswesen ist gleichermaßen Qualitätsfaktor einer gesellschaftlichen Organisation wie Wirtschaftsfaktor. Nicht zuletzt diese Doppelrolle bestimmt Anforderungen und Arbeitsbedingungen der beinahe fünf Millionen Menschen, die im deutschen Gesundheitssystem beschäftigt sind. Das führt zu einem sehr spezifischen Beanspruchungs- und Belastungsprofil dieser Branche, weshalb ihr schon bei der Gründung des DNBGF ein eigenes Forum eingeräumt wurde. Nachdem die Arbeitgeber des Gesundheitsmarkts die Chancen – wenn nicht die Notwendigkeit - von BGF und BGM zunehmend erkennen, haben die Mitglieder des Forums ein Positionspapier erstellt, das in knapper Form Ziele, Bedarf und Handlungsmöglichkeiten von BGF im Feld Gesundheitswesen und Wohlfahrtspflege beschreibt und Strategien, Arbeitsweise und Akteure des Forums vorstellt. (mehr)
kostenlose Bestellung unter www.bkk.de/dnbgf
Menschenbilder in der Arbeitsmarktpolitik
Ein Beitrag von Dr. Gottfried Schweiger in Die BKK
Der politische und gesellschaftliche Umgang mit Arbeitslosen ist von unseren Menschenbildern geprägt. Was wir von arbeitslosen Menschen verlangen – Eigeninitiative, Unterordnung oder Verantwortung –, orientiert sich daran, was wir ihnen zuschreiben – Fähigkeiten, Wissen oder Würde. Auch was wir Betroffenen zugestehen oder versagen – Freiheiten, Handlungsspielräume oder Sicherheit –, entspringt unseren Vorstellungen darüber, wen wir glauben, vor uns zu haben: schutzbedürftige Wesen, autonome Menschen oder passive Leistungsempfänger. Eine ernsthafte Diskussion über unsere Menschenbilder und Werte ist daher nötig. weiter.......
Der Beitrag basiert auf einem Vortrag, den der Autor bei der 8. Tagung des DNBGF-Forums Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung „Fit for Work“ gehalten hat, die am 12. Oktober 2011 beim BKK Bundesverband in Essen stattfand.
Die Ergebnisse der Tagung finden Sie hier.........
Hörbuch: Stress, psychische Belastung, Burnout - Handeln, bevor der Job krank macht
Im Rahmen des psyGA-transfer Projektes hat die Bertelsmann-Stiftung ein Hörbuch zu psychischen Belastungen am Arbeitsplatz produziert. Mediziner sprechen hier über die typische Stresserkrankung Burnout. Betroffene schildern, wie es sich anfühlt, darunter zu leiden. Über die ersten Anzeichen berichten Mitarbeiter aus Unternehmen – Mediziner kommentieren die Schilderungen und geben Empfehlungen. mehr...
Weitere Praxisinstrumente, die im Rahmen des psyGA-transfer Projektes, das der BKK Bundesverband zusammen mit 15 Kooperationspartnern durchführt sind:
- Eine Handlungshilfe für Beschäftigte
- Eine Handlungshilfe Führungskräfte
- Qualitätskriterien für das BGM im Bereich der psychischen Gesundheit
- Selbsteinschätzung für das BGM im Bereich der psychischen Gesundheit
Die Handlungshilfen können kostenlos bestellt werden im Onlieshop www.bkk.de/psyga. Weitere Infos auch im psyGA-Flyer
Die Aufgaben der betrieblichen Gesundheitsförderung ändern sich mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Das Deutsche Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF) steht daher seit fast zehn Jahren für das Konzept, die Ziele der BGF und des weitergehenden betrieblichen Gesundheitsmanagements mit unternehmerischen Herausforderungen in Einklang zu bringen. Es bietet Akteuren, Meinungsbildnern und anderen Interessenvertretern Foren zur Diskussion und zur Entwicklung neuer Lösungen. Diese an Arbeits- bzw. Unternehmenswelten ausgerichtete Forenstruktur des DNBGF hat sich bewährt, doch die Bedingungen, Erkenntnisse und Themen ändern sich. Eine neue kostenlose Imagebroschüre zeigt, wo das DNBGF im
10. Jahr seit seiner Gründung steht, was in den Foren erreicht wird und welche Aufgaben auf der Agenda stehen. Weiter lesen…
Bestellung der kostenlosen Broschüre im Onlineshop www.bkk.de/dnbgf
Schritte zur Stärkung psychischer Gesundheit - für Führungskräfte und Mitarbeiter
Für gute Führungskräfte ist es selbstverständlich, Probleme anzugehen, die Betriebsabläufe und Produktivität stören, um dann effektive Lösungen zu finden. Seit langem gehört es dazu, auch gesundheitsbelastende Arbeitsbedingungen zu verändern, wie am Beispiel der Verringerung physischer Belastungen gut zu erkennen ist. Zwar wird längst auch die Zunahme psychischer Erkrankungen bei Mitarbeitern aller Hierarchiestufen in immer mehr Betrieben als Problem wahrgenommen, doch mit Lösungen tun sich viele Führungskräfte verständlicherweise schwer: Die Ursachen für psychische Belastungen sind komplex und wirken auf die Mitarbeiter in ganz unterschiedlicher Weise. Was Führungskräfte tun können, um Umfang und Ursachen psychischer Belastungen zu identifizieren und wie erste erfolgreiche Schritte zur Förderung psychischer Gesundheit im Betrieb aussehen können, beschreibt die jetzt im Rahmen des INQA-Projektes „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt psyGA-transfer“ erschienene Handlungshilfe für Führungskräfte „Kein Stress mit dem Stress“. (mehr)
Für Unternehmen und ihre Beschäftigten hat die psychische Gesundheit an Bedeutung gewonnen. Krankheitszeiten und Frühberentungen aufgrund psychischer Störungen sind in den letzten Jahren deutlich angestiegen, die damit verbundenen Kosten belaufen sich pro Jahr auf Beträge im zweistelligen Milliardenbereich. Trotz des vorhandenen, breiten Know-hows ist die Zahl der Unternehmen nach wie vor sehr begrenzt, die das Potenzial betrieblicher Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention für die Mitarbeiter wie auch für die eigene Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit erkennen und entsprechende Maßnahmen umsetzen: Es besteht ein Vollzugs-, kein Know-how-Defizit. Vor diesem Hintergrund geht es in dem vom BMAS geförderten Kooperationsprojekt psyGA-transfer vorrangig darum, betriebliche und überbetriebliche Entscheider und wichtige Multiplikatoren für die Thematik zu sensibilisieren und ihre Aufmerksamkeit und ihr Interesse an dem Thema zu erhöhen. (mehr......)

Termine:
1. Februar 2012, Köln
Diskussionsveranstaltung zu Burn out
6. - 7. Februar 2012, Berlin
Betriebliches Gesundheitsmanagement II
6.- 8. Februar 2012, Berlin
Betriebliches Gesundheitsmanagement II
9. Februar 2012, Köln
Ruck-Zuck aus der Burnout-Zone
1. März 2012, Darmstadt
Prävention im Wandel der Arbeitswelt
Mensch - Technik - Organisation
8. März 2012, TU Berlin
Satelitenveranstaltung zum Kongress Armut und Gesundheit "Prävention wirkt"
9. und 10. März 2012, TU Berlin
17. Kongress Armut und Gesundheit - Prävention wirkt!
20.-21. März 2012, Frankfurt a. M.
Betriebliches Eingliederungsmanagement
21. und 22. März 2012, Leipzig
Messekongress „Gesundheit & Versorgung – Innovative Formen der Zusammenarbeit“