Willkommen beim Deutschen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung DNBGF. Das DNBGF geht auf eine Initiative des Europäischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung ENWHP zurück und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales BMAS und vom Bundesministerium für Gesundheit BMG unterstützt. Für die Arbeit des DNBGF wurde eine Geschäftsstelle eingerichtet, die vom BKK Bundesverband, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dem AOK-Bundesverband und dem Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) im Rahmen der gemeinsamen Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) getragen wird. Vor dem Hintergrund einer noch zu geringen Verbreitung von Betrieblicher Gesundheitsförderung in Deutschland soll die Kooperation zwischen allen nationalen Akteuren verbessert werden. Diesem Ziel dient das DNBGF.

Der Eintritt von Arbeitslosigkeit wie auch drohende Arbeitslosigkeit stellt für die Betroffenen eine erhebliche psychische Belastung dar. Denn der Verlust von Arbeit ist i.d.R. verbunden mit Einbußen beim Einkommen, Stigmatisierungen und dem Verlust von Status, Strukturierung des Tagesablaufs sowie Teilhabe an betrieblichen/gesellschaftlichen Prozessen. Insofern überrascht es nicht, dass Arbeitslose im Vergleich zu Erwerbstätigen ein etwa doppelt so hohes Erkrankungsrisiko aufweisen. Plausibel und durch Auswertungen der Krankenkassen belegt ist, dass insbesondere psychische, aber auch psychosomatische Erkrankungen bei Arbeitslosen überdurchschnittlich häufig und langwierig auftreten.
Um diese Entwicklung zu durchbrechen, ist es notwendig, so früh wie möglich mit Maßnahmen der gesundheitlichen Prävention und Gesundheitsförderung gegenzusteuern. Es gilt, die Gesundheit des einzelnen zu stärken und gesundheitliche Risiken zu verringern. Denn Einschränkungen der Gesundheit bedeuten meist auch Einschränkungen bei der Erwerbs- und Beschäftigungsfähigkeit und gelten als eines der wichtigsten Vermittlungshemmnisse. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat deshalb die „Gesundheitsorientierung zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit“ zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht. Aktiv geht sie auf Akteure des Gesundheitssektors zu. Seit Mitte 2009 arbeitet sie intensiv mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zusammen und ist Ende des letzten Jahres dem Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ beigetreten. Erprobte Ansätze zur Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung, wie AktivA, AmigA und JobFit, gewinnen vor diesem Hintergrund besondere Bedeutung.
Für die Akteure vor Ort ist wichtig zu wissen, wie die Umsetzung in der Praxis gestaltet wird. Bei der diesjährigen Veranstaltung geht es deshalb darum, auf konkrete Fragen − Wer macht was? Wer zahlt was? Wer ist wofür zuständig? − konkrete Antworten zu geben. Es soll gezeigt werden, was funktioniert, aber auch Hindernisse müssen klar benannt werden, damit sie für die Zukunft aus dem Weg geräumt werden.
Am 20. September 2010 veranstaltet das DNBGF seine diesjährige Tagung "fit for work" wie gewohnt im Gebäude des BKK Bundesverbandes in Essen. Die Anmeldung ist ab sofort online möglich unter http://bkk-bv-gesundheit.eventclou.de/default/event/show/vid/47
Die Frage, wie Arbeit die persönliche Lebenszufriedenheit und die Gesundheit beeinflusst, lässt sich immer nur am Einzelfall beantworten. Denn die Antwort auf diese Frage hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die teils von der Persönlichkeit und den Handlungsmöglichkeiten der Beschäftigten geprägt werden, teils von Arbeitsinhalten und konkreten Arbeitsbedingungen.
Die Handlungshilfe beantwortet die Frage, was Beschäftigte persönlich tun können, um die Ursachen psychischer Belastungen am Arbeitsplatz erkennen und ausräumen zu können. Sie bietet Informationen und Ratschläge für zehn wichtige Bereiche des täglichen Lebens sowie die Bereiche, an denen der Betrieb ansetzen kann, um (psychische) Gesundheit, Arbeitszufriedenheit und Motivation zu fördern.
Handlungshilfe für Beschäftigte (PDF, 1,8 MB), liegt noch nicht als Printversion vor.
Wie viele produzierende kleine und mittlere Unternehmen engagieren sich beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement? 36 Prozent sagt eine aktuelle repräsentative Umfrage von iga, die im iga-Report 20 "Motivation und Hindernisse für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)" dargestellt wird. Nachgefragt wurde außerdem, wer die Einführung angeregt hat, was erreicht werden soll und welche Maßnahmen durchgeführt werden. Zentrales Thema sind jedoch Motive, Hürden und gewünschte Unterstützung, die zum einen von den Unternehmen mit und denen ohne Betriebliches Gesundheitsmanagement benannt wurden. Download
Globalisierung und demografischer Wandel stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen: Um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, wird es immer wichtiger, die Ressourcen einer vielfältigen Belegschaft zu nutzen. In diesem Zusammenhang wird seit einigen Jahren das Konzept des Diversity Managements diskutiert. Ziel dieses Managementsystems ist die Aktivierung und Nutzung des Potenzials einer heterogenen Belegschaft. In Kombination mit einem Betrieblichen Gesundheitsmanagement können die Ressourcen der Belegschaft gefördert und dadurch deren Motivation und Produktivität erhöht werden. Der Fehlzeitenreport wird vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) in Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld herausgegeben. mehr...

Teilnehmerrekord bei DNBGF Tagung - Bewegung bei Unternehmen und den Gesundheitsförderern
Trotz Wirtschafts- und Finanzkrise stehen die Zeichen für die Betriebliche Gesundheitsförderung BGF auf Wachstum. Dafür spricht nicht nur die Zahl von über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die am 15. und 16. Juni 2010 die 4. Konferenz des Deutschen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung in Bonn besuchten und sie zur deutschlandweit größten Veranstaltung zu diesem Themenfeld machten. Auch die Beiträge im Plenum wie in den insgesamt 14 Workshops zeigten, dass BGF für immer mehr Unternehmen zur Notwendigkeit und damit zur Selbstverständlichkeit wird – und dass die Gesundheitsexperten gleichermaßen mit mehr Selbstbewusstsein und mehr „Kundenorientierung“ an die Arbeit gehen. mehr.....
Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) umfasst alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Dies kann durch eine Verknüpfung folgender Ansätze erreicht werden:
- Verbesserung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingungen
- Förderung einer aktiven Mitarbeiterbeteiligung
- Stärkung persönlicher Kompetenzen
Das ENWHP Europäisches Netzwerk für BGF hat seinen Fragebogen zur Selbsteischätzung überarbeitet und nun veröffentlicht. Der online-Fragebogen zur Selbsteischätzung ist das Ergebnis eines intensiven Beratungs und Abstimmungsprozesses. Nicht nur der Sachverstand der im Netzwerk unmittelbar vertretenen Experten ist hier eingeflossen; auch externe, erfahrene QM-Spezialisten wurden zu Rategezogen. mehr....

Die pragdis-Tagung am 14./15. April 2010 auf der Zeche Zollverein in Essen beschäftigte sich mit den Arbeitsbedingungen in der IT-Branche. Diese bietet auf den ersten Blick hervorragende Arbeitsbedingungen: körperlich wenig belastende Arbeit, hohe Autonomie und Freiheitsgrade, zeitliche und räumliche Flexibilität und anspruchsvolle Arbeitsinhalte. Dennoch zeigen Studien, dass gerade diese Vorreiterbranche der zukünftigen Wissensökonomie mit neuen psychischen Belastungsfaktoren konfrontiert ist. Eine „Burnout-Welle“ rollt unaufhaltsam auf diese Branche zu.
Auf der Tagung waren die Vorträge von Prof. Keupp "Das Zeitalter der Depression - Der Fluch der Freiheit?" und Daniel Retich "Proteus‘ Psyche – Die Zukunft der Arbeit" besonders bemerkenswert. Beide Vorträge stehen als Video auf der Pragdis Website zur Verfügung. mehr.....
Die Globalisierung hat auch die kleinen und mittleren Unternehmen KMU nicht verschont. Großunternehmen reagieren auf die gesellschaftspolitische Veränderung meist mit modernen Managementkonzepten, in KMU hingegen müssen die vorhandenen Potentiale von Allroundbereitschaft und -fähigkeit genutzt werden. Die Gesundheit von Arbeitenden, ihr physisches und psychisches Wohlbefinden spielt zunehmend eine Rolle. Das DNBGF hat deshalb sein Augenmerk darauf gerichtet, durch moderne Netzwerkbildung vor allem für die Arbeitswelt der kleine und mittleren Betriebe die nötige Zeit und problemnahe Unterstützung bereitzustellen. Das Forum KMU im DNBGF hat mit seiner im Januar 2009 veröffentlichten Broschüre "Wirtschaftlich erfolgreich durch gute Arbeit - Betriebliche Gesundheitsförderung in KMU-Netzwerken" hierzu einen wichtigen Beitrag geleistet. Bestellen Sie die Broschüre unter: dnbgf@bkk-bv.de
Der BKK Bundesverband verleiht seit 2007 jährlich gemeinsam mit der EU im Rahmen der europäischen Kampagne „Move Europe“ den „Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit“ an Unternehmen und Organisationen, die auf dem Feld des Betrieblichen Gesundheitsmanagements herausragende Leistungen aufweisen. Bewerbungen für den Wettbewerb „Deutscher Unternehmenspreis Gesundheit 2010“ sind ab sofort möglich. Die Qualität des Betriebliches Gesundheitsmanagements eines Unternehmens kann online überprüft werden anhand des „Unternehmens-Checks Psychische Gesundheit“ . Anmeldungen zum Unternehmenspreis sind bis spätestens 17. Juni 2010 hier möglich.

Wenn über die Gesundheitschancen von Menschen mit Migrationshintergrund gesprochen wird, sind in der Regel Einwanderer und deren in Deutschland geborene Nachkommen gemeint, für die das Kapitel „Migration“ meist abgeschlossen ist. Daneben gibt es aber als Folge der Globalisierung eine neue Gruppe „echter Migranten“, oft hoch qualifizierte Fachkräfte, die von ihren Arbeitgebern zum Arbeiten ins Ausland geschickt werden. Überraschend ist, dass offenbar auch diese Gruppe besonderen Gesundheitsrisiken ausgesetzt ist, wie der Arbeitswissenschaftler Dr. Rüdiger Klatt und die Kulturwissenschaftlerin Silke Steinberg vermuten. (mehr)..

Das Burn-Out Risiko ist nicht nur abhängig von der individuellen Belastung und den jeweiligen Bewältigungsstrategien von Beschäftigten, sondern auch vom sozialen Klima im Betrieb. In ihrer der schwedischen Universität Karlstad vorgelegten Dissertation wies Ulla-Britt Eriksson nach, dass das Burn-Out Risiko für Personen mit schwachen sozialen Kontakten wächst und eine Verringerung dieser Kontakte auf einen drohenden Burn-Out hinweisen kann. (mehr…)
Der Nutzen schriftlicher Informationen zur Gesundheitsförderung ist umstritten: „Liest keiner“, sagen die einen „Lesen nur die, die sowieso Bescheid wissen“, sagen andere. Umso überraschender das Ergebnis eines Versuchs in einem metallverarbeitenden Betrieb, dessen Mitarbeiter über den Arbeitgeber kostenlos über ein Dreivierteljahr mit einem „Gesundheitsförderungsmagazin“ versorgt wurden: Selbst bei zuvor relativ gut informierten Mitarbeitern wurde ein Wissenszuwachs festgestellt, und die Teilnehmer sagten, sie würden die Zeitschrift gerne weiter beziehen. (mehr…)

Täglich 20 Minuten Yoga am Arbeitsplatz und eine moderierte Gruppensitzung pro Woche senken die Stressbelastung von Bürobeschäftigten mit sitzenden Tätigkeiten spürbar. Das zeigen die Ergebnisse einer Pilotstudie der staatlichen Universität Ohio, USA, bei der eine verkürzte Version eines Programms zur „aufmerksamkeitsbasierten Stressreduktion“ eingesetzt wurde. Mehr…
Die Ergebnisse des 33. BKK Gesundheitsreports belegen erneut den leichten, aber kontinuierlichen Anstieg der Krankenstände. Die gravierendsten Steigerungsraten weisen nach wie vor psychische Erkrankungen auf: Jeder zehnte Fehltag der beschäftigten BKK Mitglieder – und jeder neunte Krankheitstag aller Erwerbspersonen (einschl. Arbeitslose) – ging 2008 auf das Konto Psychischer und Verhaltensstörungen, bei Frauen waren es sogar über 13 bzw. 14 Prozent der Krankheitstage. mehr.....
Wer sich am Arbeitsplatz wohl fühlt, erkrankt seltener. Intensiv engagieren sich die gesetzlichen Krankenkassen deshalb seit vielen Jahren in der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). Mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz wurde die BGF 2007 zu einer Pflichtleistung der Krankenkassen aufgewertet. Der Präventionsbericht dokumentiert für 2008 über 3.400 Projekte, rund 14 Prozent mehr als noch im Berichtsvorjahr. Auch die Anzahl der teilnehmenden Betriebe konnte von 3.888 auf 4.788 gesteigert werden. Rund 820.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nutzten die Angebote, ein Zuwachs um 30 Prozent. Hoch im Kurs standen Maßnah-men, die darauf abzielten, körperliche Belastungen zu vermeiden oder zu reduzie-ren. Weitere Themen waren gesundheitsbewusste Mitarbeiterführung, Stressmana-gement, ausgewogene Ernährung und die Vermeidung von Suchtmittelkonsum. mehr....
Im Rahmen des BKK Kongresses „Wettbewerbsvorteil Gesundheit“ wurden am 8. Dezember 2009 sieben Unternehmen und Organisationen für ihr vorbildliches betriebliches Gesundheitsmanagement ausgezeichnet. Der Schwerpunkt lag bei der diesjährigen Auszeichnung auf der Stärkung der psychischen Gesundheit von Arbeitnehmern. mehr....

Die in Großbritannien für Gesundheit und Arbeitssicherheit in Unternehmen zuständige Behörde „UK Health and Safety Executive“ (HSE) hat für Betriebe Management-Standards (MS) zur Bekämpfung von arbeitsbedingtem Stress entwickelt. Eine im Oktober in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“ veröffentlichte Studie hat, so die Autoren, nun erstmal den empirischen Beweis erbracht, dass Stress am Arbeitsplatz mithilfe der Management-Standards erfolgreich bekämpft werden darf. Weiter…

Fehlzeiten-Report 2009 - Psychische Belastungen reduzieren, Wohlbefinden fördern - vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) und der Universität Bielefeld.
Psychische Erkrankungen als Ursache für eine Arbeitsunfähigkeit haben in den letzten Jahren stetig zugenommen. Vielfach gehen diese Erkrankungen mit langen Fehlzeiten einher, was für Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber erhebliche Belastungen bedeutet. Neben einem Überblick über die Verbreitung, Kosten und Formen psychischer Belastungen und Beeinträchtigungen wird anhand aktueller Studien und Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis aufgezeigt, wie Unternehmen einerseits psychische Belastungen reduzieren und andererseits psychisches Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern können. mehr....
Tipps für Wirtschaft, Verwaltung, Dienstleistung
Wie sichern kleine und mittlere Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihr innovatives Potential in Zeiten des demografischen Wandels? Wie kann der Mittelstand dem bereits spürbaren Fachkräftemangel begegnen? Was müssen Betriebe tun, um Mitarbeiter zu finden und sie langfristig an den Betrieb zu binden? Die neue DGUV-Broschüre "Die Mischung macht's: Jung und Alt gemeinsam bei der Arbeit" beantwortet diese und viele weitere Fragen. Die BGI/GUV-I 7009 aus der Schriftenreihe "Gesund und fit im Kleinbetrieb" kann kostenlos unter www.dguv.de heruntergeladen oder bei dem zuständigen Unfallversicherungsträger bestellt werden.
Modellprojekt bringt Betriebssport in kleine und mittelständische Betriebe
Betriebssport hält gesund und holt die Arbeitnehmer dort ab, wo sie vor Ort sind. Zur körperlichen Aktivität laden aber häufig nur Großunternehmen ihre Beschäftigen ein. iga testet deshalb in Bad Oldesloe, wie man das Sportangebot für kleine und mittlere Betriebe verbessern kann. Durchgeführt wird das Modellprojekt von der Universität Hamburg. Wir haben Dr. Bettina Wollesen dazu befragt........... außerdem: Bericht vom DNBGF Gesamtkoordinatorentreffen "Betriebliches Gesundheitsmanagement trotz Krise und Sparzwängen" und weitere interessante Infos.
Die Zeitarbeit hat in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Im vergangenen Jahr waren bereits 710.000 Menschen bei Zeitarbeitsfirmen beschäftigt, die Zahl der Leiharbeiter hat sich also in den letzen fünf Jahren mehr als verdoppelt. Um mehr über diese Arbeitnehmergruppe und ihre Gesundheit zu erfahren, werden in dem Bericht nicht nur die Routinedaten zu Fehlzeiten und Arzneimittelverordnungen ausgewertet, sondern es wurde zusätzlich eine Befragung unter den Beschäftigten durchgeführt und mit Umfrageergebnissen aus anderen Branchen verglichen. mehr.....

Die Erkenntnis, dass betriebliche Gesundheitsförderung Aufgabe und Chance für die öffentliche Verwaltung ist, ist mittlerweile zumindest in den größeren Kommunen angekommen. Doch selbst in den anerkannt besonders engagierten Kommunalverwaltungen würden die Aktivitäten hinsichtlich Konsequenz bei der Umsetzung und Integration auf alle Ebenen weit hinter den Möglichkeiten zurück bleiben. Verantwortlich dafür sei offenbar insbesondere die Haltung der politischen Führung, die der Langfristaufgabe, BGF fest in Strukturen und Prozesse zu integrieren, gelinde gesagt indifferent gegenüber stünde. Aber auch die Personalvertretungen würden die Arbeit der Gesundheitsförderer mitunter als Konkurrenz betrachten , wie Prof. Bernhard Badura von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld im Auftrag der Hans Böckler Stiftung durch insgesamt 19 leitfadengestützte Experteninterviews erhoben hat. Die explorative Fallstudie zur aktuellen Situation der BGF in der Kommunalverwaltung liefert somit eine Innensicht der Lage in den Städten und Gemeinden, die die praktischen Probleme des betrieblichen Gesundheitsmanagements in den Vordergrund stellt.
Gesundheitsförderung im Öffentlichen Dienst ist notwendig, machbar und vor allem erfolgreich – wenn diese Botschaft von Experten der Gesundheitsförderung verbreitet wird, sagt manch ein Verantwortlicher „Was sollen die auch anderes sagen“. Grund genug für das Deutsche Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung DNBGF, einmal die „Betroffenen“ zu Wort kommen zu lassen, also Personen, die sich in und für den Öffentlichen Dienst praxisnah mit Projekten, aber auch mit in den Behördenalltag schon integrierten Konzepten befassen: In Interviews mit „Insidern“ aus ganz unterschiedlichen Bereichen der vielfältigen Arbeitswelt „Öffentlicher Dienst“ werden Chancen, Anforderungen und Erfolge der Arbeit in den verschiedenen Setting beschrieben und erläutert. Bestellen Sie die Broschüre "Leuchttürme der Betrieblichen Gesundheitsförderung" unter: dnbgf@bkk-bv.de

Termine:
9. September 2010, Essen
Strategien für den Umgang mit psychisch kranken Mitarbeitern
9. - 10. September 2010, Essen
Integrierte Gesundheitsförderung - Motor für Innovationen?
Abschlusskonferenz der Fokusgruppe "Innovationsstrategie und Gesundheit"
14. September 2010, Bonn
Essen und Trinken im Job - Neue Ansätze im Betrieblichen Gesundheitsmanagement
14. - 17. September 2010, Hamburg
5. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft
15. - 16. September 2010, München
Demographischer Wandel in der Arbeitswelt - gut gerüstet als Demographieberater
18. September 2010, Oesede bei Osnabrück
Fachtagung "Frühkindliche Bildung - in Bewegung"
20. September 2010, Essen
"fit for work" Tagung des DNBGF Forums "Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung"
29. September - 1. Oktober 2010, Kosice, Slowakai
International Symposium Prevention in the EU-27 Focus: SMEs
Oktober 2010, Lüneburg
Berufsbegleitender Weiterbildungsstudiengang „MPH Prävention und Gesundheitsförderung“
7. Oktober 2010, Düsseldorf
„Selbsthilfe im Wandel – Herausforderungen annehmen“ BKK Selbsthilfe-Tag im Rahmen der REHACare International in Düsseldorf
7. Oktober 2010, Bielefeld
"Präsentismus - Ursachen - Messung - Intervention"
27. - 29. Oktober 2010, Chemnitz
15. Nationale Konferenz für Gesundheitsförderung in Krankenhaus und Gesundheitseinrichtungen
4. - 5. November 2010, Leipzig
Demographie und Gesundheitsressourcen - Fraunhofer Innovationsforum 2010
11. - 13. November 2010, Bielefeld
Fachberaterin / Fachberater für BGF
24. November 2010, Mülheim a.R.
Demographischer Wandel in der Arbeitswelt: Workshop des DNBGF Forums Großunternehmen
3. - 4. Dezember 2010, Berlin
Kongress Armut und Gesundheit
24. - 25. Januar 2011, Mannheim
Klein, Gesund und Wettbewerbsfähig
Tagung des KMU-Forums im DNBGF
-Vorankündigung-