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 6. DNBGF-Konferenz

17. und 18. März 2020

zum Leitthema

„Arbeit und Gesundheit - wie bringen wir das zusammen?“

Das DNBGF möchte mit der 6. Konferenz eine interaktive Plattform für einen interdisziplinären und intensiven fachlichen Austausch zu Betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention schaffen.

Bei dieser Konferenz sind Sie alle Akteurinnen und Akteure! Damit Ihre Themen, Anliegen und Fragen auf der Konferenz ausreichend Platz haben, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, in einem sehr offenen, partizipativen und Open Space ähnlichen, Format die Inhalte der Konferenz aktiv mitzugestalten.

Sollte Sie ein Anliegen oder Thema im Kontext von Arbeit und Gesundheit aktuell bewegen, was Sie bereits selbst schon bearbeiten und was Sie zukünftig, vielleicht miteinander vernetzt, bewegen wollen – bringen Sie es mit!

Der erste Konferenztag beginnt mit einer Keynote-Eröffnung durch Professorin Isabell Welpe zum Thema „Digital Work Design: Wie Arbeit künftig aussieht“. Anschließend werden in parallelen Arbeitsgruppen sowohl Workshops von Fachleuten, die ihre Expertise mitbringen, angeboten, als auch einzelne, von Ihnen, als Teilnehmende, vor Ort platzierte Themen bearbeitet.

Nach einem gemeinsamen Auftakt am zweiten Konferenztag entwickeln und bearbeiten alle Teilnehmenden gemeinsam die eingebrachten Themen. Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen werden laufend festgehalten und sofort allen anderen zur Verfügung gestellt. Aus den Ergebnissen entsteht anschließend eine Konferenzdokumentation.

Zum Abschluss der Konferenz werden in einer Handlungsplanung die nächsten Schritte und weitere Netzwerkaktivitäten - über die Konferenz hinaus - verabredet.

Die Konferenz ist offen für alle Interessierten im Themenfeld Betriebliche Gesundheitsförderung / Betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Melden Sie sich HIER für die 6. DNBGF-Konferenz an. 

 

Programm & Informationsblatt

Hier finden Sie das Programm der 6. DNBGF-Konferenz, die Beschreibung der Workshops und das Informationsblatt jeweils als PDF zum Download.

 

Dienstag, 17. März

12:00    Eintreffen und Registrierung Begrüßungslunch
13:30    Eröffnung der Konferenz
13:45    Keynote „Digital Work Design: Wie Arbeit zukünftig aussieht“ Prof. Dr. Isabell Welpe, Technische  Universität München
14:15    Questions & Answers
14:30    Einführung in das Open Space-Format

15:15    1. Anliegenphase: Workshops in parallelen Arbeitsgruppen.*

Ergebnisse werden dokumentiert. Folgende Themenangebote stehen bereits fest:
•    Workshop 1: Megatrends New Work und Digitalisierung: Veränderungsdimensionen und Bedeutung für das BGM
•    Workshop 2: Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung – wie bringen wir das zusammen?
•    Workshop 3: Unternehmenskultur: Die Bedeutung von Sinnstiftung zwischen VUCA und NEW WORK
•    Workshop 4: Fachkräftezentren Handwerk: Gesundheit und Gesunderhaltung im Handwerk stehen hoch im Kurs
•    Workshop 5: Qualität in der arbeitsweltbezogenen Gesundheitsförderung und Prävention – Wirksamkeitsnachweise und Qualitätsstandards auf dem Prüfstand
•    Workshop 6: Das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz und seine Folgen: BGF in Pflegeeinrichtungen
•    Workshop 7: Arbeitsfähigkeit wiederherstellen, erhalten und fördern: Effektive Instrumente im BEM und BGM

Weitere Workshopthemen können vor Ort platziert werden.

16:45    2. Anliegenphase: Workshops in parallelen Arbeitsgruppen.**

Ergebnisse werden dokumentiert. Folgende Themenangebote stehen bereits fest:
•    Workshop 1: 10 Jahre psychische Gesundheit im Fokus – was hat sich getan, welche Herausforderungen bleiben?
•    Workshop 2: Prävention in Klein- und Kleinstunternehmen – Wunsch und Wirklichkeit
•    Workshop 3: BGM im Spannungsfeld zwischen klassischer BGF und Integration in die Linienstruktur
•    Workshop 4: Regionale Vernetzung in Zeiten des Präventionsgesetzes: Beispiele aus Baden-Württemberg und Sachsen
•    Workshop 5: Atypische Arbeitsverhältnisse und deren Herausforderungen für die Betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention
•    Workshop 6: Gemeinsames Beratungsverständnis zur Förderung des Wissenstransfers

18:15    Abendrunde im Plenum

18:30    Ende Tag 1: Gemeinsamer Ausklang & Dinner

 

Mittwoch, 18. März

08:30    Ankommen – Begrüßungskaffee und -tee
09:00   Morgenrunde im Plenum – Anliegen werden gesammelt
10:00    3. Anliegenphase: Workshops in parallelen Arbeitsgruppen. Themen werden vor Ort durch die Teilnehmenden eingebracht. Ergebnisse werden dokumentiert
11:00    4. Anliegenphase: Workshops in parallelen Arbeitsgruppen. Themen werden vor Ort durch die Teilnehmenden eingebracht. Ergebnisse werden dokumentiert.
12:00    Leserunde – Zeit, die Dokumentationen aus den Workshops zu lesen
12:30    Reflexion & Handlungsplanung im Plenum
13:30    Abschlussrunde & Ausblick im Plenum
14:00    Ende der Tagung & gemeinsames Lunch


Gesamtmoderation: Mia Konstantinidou, boscop e.G.

 

 

*Workshop-Inhalte der 1. Anliegenphase

1) Megatrends New Work und Digitalisierung: Veränderungsdimensionen und Bedeutung für das BGM
Die Schlagwörter New Work und Digitalisierung beschreiben einen Umbruch, der die Arbeitswelt umzuformen scheint. Die Veränderungen gehen von unterschiedlichen Treibern aus u.a. von den technischen Entwicklungen aber auch von den Menschen selbst. Die Auswirkungen betreffen wiederum den Menschen aber auch die Rahmenbedingungen sowie die Organisation von Arbeit. Im Workshop werden verschiedene Veränderungen in der Arbeitswelt betrachtet, darunter zählen der Mensch in der Organisation, die Gestaltung der Rahmenbedingung von Digitalisierungsprozessen sowie die Organisation von Arbeit. Im Workshop werden die Veränderungsdimensionen gemeinsam im World-Café reflektiert. Was sind die Beobachtungen der Teilnehmenden? Welche Herausforderungen aber auch Chancen bergen diese für gesundheitsförderliche Prozesse? Darüber hinaus wird erörtert, wie eine gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung unter den veränderten Bedingungen gelingen kann.

Diana Eichhorn, Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek); Prof. Dr. Nadine Pieck, Hochschule Magdeburg-Stendal, Institut für Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten

2) Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung – wie bringen wir das zusammen?
In diesem Workshop soll es u. a. um aktuelle Herausforderungen in dem Spannungsverhältnis zwischen gesetzlichen Pflichten und „betrieblicher Kür“ und die teils ähnlichen methodischen Ansätze etwa im Rahmen einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung sowie einer BGM-bezogenen Beschäftigtenbefragung gehen. Aber auch um Erfahrungen im bisherigen Zusammenspiel zwischen den staatlichen Stellen und den Präventionsakteuren der Sozialversicherungszweige im Rahmen des Präventionsgesetzes und der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie. Der Beitrag soll neben kritischen Reflexionen zu Schnittstellenproblemen und Interessenkonflikten auch Positivbeispiele adressieren - ferner auch einen Ausblick mit Empfehlungen für betriebliche Akteure und Berater/innen in diesem nicht ganz konfliktfreien Umfeld geben. Die Inputs werden in einer interaktiven Diskussion mit den Teilnehmenden reflektiert. 

Claus Bockermann, KNAPPSCHAFT; Ute Erdenberger, Techniker Krankenkasse; Prof. Dr. Gudrun Faller, Hochschule für Gesundheit Bochum; Dr. Kai Seiler, Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.nrw); Bettina Splittgerber, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration; Silvia Thimm, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

3) Unternehmenskultur: Die Bedeutung von Sinnstiftung zwischen VUCA und NEW WORK

Wandel, Unsicherheit, Komplexität, Ambivalenz sind die Merkmale der VUCA Welt. Oft gehen sie Stressoren wie z.B. Zeitdruck, Arbeitsverdichtung, Konflikten und Ängsten oder überforderten Führungskräften einher.
Das Sinnempfinden ist wichtige Gesundheitsressource. Wie lassen sich Freude, Identifikation und Sinnstiftung so fördern, dass sie ihre Potentiale entfalten? Schlüssel dazu sind Führungskräfte, die eine Kultur der Wertschätzung und des Vertrauens aufbauen.
Aus den Ergebnissen des iga.Barometer 2019 „Sinn der Arbeit“ und des iga.Expertendialog 2019 „New Work – Digital Leadership “ möchten wir Vorschläge ableiten, diskutieren und entwickeln.
Methodik: Impulsvortrag (Technik und Unternehmenskultur; Sinn der Arbeit / Sinn bei der Arbeit; Führungskräfte) und Workshop (Voraussetzungen für den Sinn der Arbeit; Praxistransfer)

Oliver Hasselmann, Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH; Patricia Lück, AOK-Bundesverband

4) Fachkräftezentren Handwerk: Gesundheit und Gesunderhaltung im Handwerk stehen hoch im Kurs
Wie kommt das Handwerk an Fachkräfte? Dieser Frage gehen vier Handwerkskammern nach. Sie unterstützen Handwerksbetriebe bei der Lösung der Fachkräfteproblematik in vier gebildeten Fachkräftezentren an vier Standorten von Nord bis Süd und vier Schwerpunktthemen. Das Fachkräftezentrum der Handwerkskammer für München und Oberbayern arbeitet an der Gesundheit und Gesunderhaltung von Fachkräften im Handwerk und baut mit diesem Schwerpunkt die betriebswirtschaftliche Beratungskompetenz weiter aus. Die Kombination einer besonderen Ausbildung der betriebswirtschaftlichen Berater und dem Aufbau eines Kompetenznetzwerkes (Kooperationen zwischen Sozialversicherungsträgern und Handwerksorganisation) soll Handwerksbetriebe beim Erhalt der Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten nachhaltig unterstützen.

Eva Beck, Handwerkskammer für München und Oberbayern; Michael Hadersdorfer, Handwerkskammer für München und Oberbayern

5) Qualität in der arbeitsweltbezogenen Gesundheitsförderung und Prävention – Wirksamkeitsnachweise und Qualitätsstandards auf dem Prüfstand
Angesichts einer unüberschaubaren Anzahl an Angeboten und Vielfalt an wissenschaftlichen Studien stellt sich immer wieder die Frage nach der Qualitätssicherung in der BGF und im BGM. Im Workshop wird aufgezeigt, welche Evidenz für die Wirksamkeit und den Nutzen verfügbar ist und mit den Teilnehmenden diskutiert, was die Erkenntnisse für die Praxis bedeuten. Es wird zudem diskutiert, in welchem Maß BGF und BGM Qualitätssicherung braucht und welche Möglichkeiten es gibt - beispielhaft dafür wird die DIN ISO 45001 vorgestellt. Zudem wird auf den Leitfaden Prävention der GKV und zu den Qualitätskriterien für Gesundheit im Betrieb der DGUV Bezug genommen. Welche Chancen und Risiken ergeben sich für die BGF und das BGM durch eine an Standards orientierte Gestaltung im Betrieb?

Ina Barthelmes, IGES Institut GmbH; Dr. Wolfgang Bödeker, epicurus I Wirkungsanalysen; Oliver Walle, Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement

6) Das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz und seine Folgen: BGF in Pflegeeinrichtungen
Nicht zuletzt auf Impuls des Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) gibt es zahlreiche Bemühungen, Beschäftigte in der Pflege mit betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention verstärkt zu erreichen. Die Erfahrungen zeigen, dass BGF in der Pflege spezifische, auf die Berufsgruppe angepasste Konzepte benötigt, um erfolgreich zu sein. Der Workshop beschreibt die Ausgangssituation und die Bedarfe der Zielgruppe und zeigt praxisnahe Lösungsansätze auf, die bis zur Ausbildung von künftigen Pflegekräften reichen. Die Teilnehmenden bringen sich mit Ihren Erfahrungen ein.

Christa Rustler, Deutsches Netz Rauchfreier Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen

7) Arbeitsfähigkeit wiederherstellen, erhalten und fördern: Effektive Instrumente im BEM und BGM
In diesem Workshop werfen Praktiker verschiedene Schlaglichter auf das komplexe Thema Arbeitsfähigkeit: In einem Impulsvortrag mit Erfahrungsaustausch stellen die Fortbildungsakademie der Wirtschaft und die Berliner Stadtreinigungsbetriebe gemeinsam wichtige Qualitätskriterien und Standards im BEM auf. Damit können über den Einzelfall hinaus gute Ergebnisse erzielt werden, um die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen und zu erhalten. Die gesamte Belegschaft kann vom BEM profitieren.
Das Institut für Arbeitsfähigkeit stellt den Work-Ability-Index WAI als valides Instrument zur Erhebung der subjektiven Einschätzung der eigenen Arbeitsfähigkeit sowie verschiedene WAI-Instrumente zur Wiederherstellung, Erhalt und Förderung der Arbeitsfähigkeit vor. Um das Potenzial von drei Instrumenten der WAI-Familie erlebbar zu machen, schließt sich nach dem theoretischen Input eine beispielhafte Interventionsplanung auf Grundlage des Arbeitsfähigkeitskonzeptes an.

Frank Bartsch, Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR); Prof. Dr. Anja Liebrich, Institut für Arbeitsfähigkeit und INQA WAI-Netzwerk; Nadine Menard, Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW); Tobias Reuter, Institut für Arbeitsfähigkeit und INQA WAI-Netzwerk

 

**Workshop-Inhalte der 2. Anliegenphase

1) 10 Jahre psychische Gesundheit im Fokus – was hat sich getan, welche Herausforderungen bleiben?
Das Projekt psyGA wird seit 2012 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) gefördert. 40 Partner aus dem Gesundheitswesen, der Wissenschaft und Praxis kooperieren, um Informationen zum Thema psychische Gesundheit in der Arbeitswelt für die betriebliche Nutzung aufzubereiten und für die Prävention und Gesundheitsförderung wirksame Angebote zur Verfügung zu stellen.

Im Workshop wird ein Überblick über die Projektergebnisse der letzten Jahre gegeben. Darüber hinaus werden die Herausforderungen diskutiert, die sich für eine breit erfolgreiche Prävention und die Förderung der psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt und darüber hinaus stellen.

Matthias Merfert, Bundesministerium für Arbeit und Soziales; Dr. Jana May-Schmidt, Bundesministerium für Arbeit und Soziales; Franziska Stiegler, BKK Dachverband e.V.

2) Prävention in Klein- und Kleinstunternehmen – Wunsch und Wirklichkeit
Über Gesundheitsförderung in KKU und KMU wird schon lange diskutiert, auch weil eine rein formale Betrachtung von BGF- und Arbeitsschutzaktivitäten hier ein defizitäres Bild zeichnet. Aber: Kleinbetriebliche Prävention gelingt nicht durch ein „Schrumpfen“ großbetrieblicher Konzepte. Vielmehr werden niederschwellige ganzheitliche Unterstützungsangebote, passgenaue Handlungshilfen und eine Sensibilität aller Akteure für die Besonderheiten des vielfach gelebten gesundheitsförderlichen Handelns in KKU benötigt. Zentrale Fragen des Workshops sind daher:

  • Welche Präventionsansätze und Unterstützungsangebote haben im Setting Klein- und Kleinstunternehmen Erfolg? Was funktioniert nicht?
  • Wie sollten (überbetriebliche) Präventionsakteure ihre Strategien anpassen?
  • Wo liegen ihre Möglichkeiten und Grenzen?

Stefan Ammel, IKK classic; Emanuel Beerheide, Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.nrw); Philipp Langer, Universität Duisburg-Essen, IAQ; Patricia Lück, AOK-Bundesverband; Dr. Birgit Schauerte, Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH; Andrea Weimar, BGN - Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe

3) BGM im Spannungsfeld zwischen klassischer BGF und Integration in die Linienstruktur
Nach wie vor wird Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) häufig mit Maßnahmen der Gesundheitsförderung gleichgesetzt.
Um allerdings den Herausforderungen, die der Wandel der Arbeitswelt mit sich bringt, adäquat zu begegnen, muss BGM als strategisches Querschnittsthema verstanden werden; nur so kann es seine volle Wirksamkeit entfalten und zentralen Einfluss auf die Unternehmens-DNA nehmen. Um dies zu erreichen, müssen sich Organisationen mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

  • Wo wird BGM organisational verortet?
  • Welche Befugnisse hat BGM in Abgrenzung zu den "originären" Personalthemen, die durch das klassische HR wahrgenommen werden? Und wer steuert die HR-Strategie?
  • Wie wird BGM mit welcher Priorität in bestehende Prozesse eingebunden?
  • Welche Ressourcen stehen dem BGM zur Verfügung?

Sabine Can, Stadt München; Dr. Sven Voßen, Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen; Woitek Rosen, Stadt Dortmund

4) Regionale Vernetzung in Zeiten des Präventionsgesetzes: Beispiele aus Baden-Württemberg und Sachsen
Die überbetriebliche Vernetzung und Beratung sind im GKV-Leitfaden Prävention festgeschrieben. Weitere Impulse zur inhaltlichen Vernetzung der vielen Unterstützungsangebote und Zuständigkeiten setzte das Präventionsgesetz. Das Beispiel aus Baden-Württemberg zeigt auf, wie der Vernetzungsgedanke vorangebracht und gefördert wird. Der Beitrag aus Sachsen beleuchtet, wie die relevanten Akteure zur Umsetzung der Landesrahmenvereinbarung zusammenarbeiten und welche gemeinsamen Maßnahmen sie durchführen. Mit den Teilnehmenden sollen die Erfahrungen diskutiert und um Beispiele aus anderen Regionen ergänzt werden. Leitfragen sind: Wie kann Zusammenarbeit trotz oder gerade wegen des Wettbewerbs und der unterschiedlichen Rechtsgrundlagen erfolgreich gelingen? Welcher Nutzen ergibt sich aus Sicht der Betriebe?

Kurt Gläser, Regierungspräsidium Stuttgart; Dr. Attiya Khan, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr; Tim Vockert, AOK PLUS

5) Atypische Arbeitsverhältnisse und deren Herausforderungen für die betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention
Es existieren zahlreiche Arbeitsverhältnisse, die die Herangehensweise in der BGF vor besondere Herausforderungen stellen und daher auch angepasste Lösungen erfordern, um Prävention und Gesundheitsförderung effektiv zu gestalten. Neben den atypischen Arbeitsverhältnissen bei Arbeitnehmern werden in diesem Workshop Selbständige als besondere Zielgruppe mit in den Fokus der Betrachtung gestellt und Lösungsstrategien erarbeitet.  

Prof. Dr. Gudrun Faller, Hochschule für Gesundheit Bochum; Marc Lenze, Institut für gesundheitliche Prävention (IFGP)

6) Gemeinsames Beratungsverständnis zur Förderung des Wissenstransfers
Der fortschreitende digitale Wandel und andere Megatrends in allen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft erzeugen gerade auch bei KMU einen immer rasanteren Veränderungsbedarf. Die Betriebe können in diesem Prozess nur wirkungsvoll unterstützt werden, wenn die Sozialversicherungen und die Dienstleister der KMU kooperieren. Grundlage dafür ist ein gemeinsames und zeitgemäßes Beratungsverständnis aller, die beratend tätig sind. Die Partner der Offensive Mittelstand (OM) haben ein Kooperationskonzept mit einem gemeinsamen Beratungsverständnis erarbeitet, das vorgestellt und diskutiert wird. Einblicke in die Arbeit der Fachgruppe BGM der OM und in das regionale OM-Netzwerk Baden-Württemberg verdeutlichen den Praxisbezug.

Oleg Cernavin, Offensive Mittelstand; Angelika Stockinger, Fachgruppe BGM der Offensive Mittelstand

 

Kontakt Konferenzteam

 

dnbgf(at)bkk-dv(.)de

 

 

 

 

 

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