Gesunde und sichere Arbeit wird angesichts des Arbeits- und Fachkräftemangels zu einem zentralen Faktor für Arbeitgeberattraktivität. Der iga.Report 49 untersucht, wie Qualität und Umsetzung von Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) und des Arbeitsschutzes damit zusammenhängen. Grundlage waren eine Analyse des Forschungsstands, Interviews mit acht Unternehmen sowie eine Befragung von 1.847 Beschäftigten.
Die Ergebnisse des iga.Report 49 zeigen einen positiven Zusammenhang: Entscheidend ist weniger das Angebot an sich als dessen systematische und qualitativ hochwertige Umsetzung. Besonders wirksam sind Maßnahmen, wenn sie auf mehreren Ebenen ansetzen – vom individuellen Gesundheitsverhalten über gesundheitsförderliche Führung und Teammaßnahmen bis hin zu strukturellen Angeboten auf Organisationsebene.
Je umfassender und besser verankert diese Maßnahmen sind, desto höher bewerten Beschäftigte Arbeitgeberattraktivität, Bindung und Arbeitszufriedenheit – zusätzlich zu bekannten Faktoren wie Gehalt oder Arbeitsbedingungen.
Für kleinere Betriebe gilt: Qualität und Passgenauigkeit sind wichtiger als die Breite des Angebots. Mitarbeitende sollten aktiv einbezogen werden, und Maßnahmen müssen zu den betrieblichen Strukturen passen. Wo nur wenige Angebote möglich sind, sollten strukturelle Verbesserungen im Arbeitsalltag im Fokus stehen.
Materialien und weiterführende Links: iga.Report 49 – Gesunde, sichere Arbeit – ein Schlüssel für die Arbeitgeberattraktivität?
Ergänzende Downloads:
Tabellenband zum iga.Report 49 (PDF)
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